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Logan Mize fühlt sich immer noch als Junge

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Logan Mize
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Logan Mize: Ein Träumer, der die Bande zu seiner Jugendzeit noch nicht gekappt hat. Foto: Sydney Davidson Co./dpa Foto: dpa

Ein Country-Sänger aus Kansas blickt musikalisch zurück auf seine Jugend - und singt zugleich für seine Familie. Logan Mize hofft wie viele andere Musiker auf ein baldiges Ende der Pandemie, und damit auch auf ein Wiedersehen mit den Fans in Deutschland.


Topeka (dpa) - Wie viele andere Musiker muss auch Country-Sänger Logan Mize in Pandemie-Zeiten ein wenig in die Trickkiste greifen. Da er kaum noch mit seiner Band zusammenkommt, hat er einfach eine Reihe von Songaufnahmen aus den vergangenen Jahren für ein neues Album zusammengestellt.

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»Still That Kid« (Immer noch der Junge) heißt das Album, mit dem der 35-Jährige aus dem US-Staat Kansas mit seinem mitreißenden Country-Rock ein wenig auf seine noch nicht so ferne Jugend zurückblickt.

»Es geht darum, dass ich in meinem Kopf immer noch ein Junge bin«, sagt er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Schließlich zeige auch sein Leben, in dem er Gitarre spielt und singt, dass er »ein Träumer« sei. »Und so bemühe ich mich einfach, einen Traum am Leben zu erhalten«, umreißt er die Botschaft seiner Musik. Den Song »I Ain’t Gotta Grow Up« beschrieb das Hit-Magazin »Billboard« als »mitreißende Ode an die Jugend«.

Auch seine Liebe zu Trucks kommt auf dem Album zur Geltung. Zusammen mit Clare Dunn aus dem Nachbarstaat Colorado singt er in »Get ‘Em Together« über das gemeinsame Faible für die schweren Maschinen, die in den USA auf den unendlichen Highways eine eigene Romantik haben. Nicht zuletzt ist der Song auch eine Erinnerung daran, dass er selbst einmal als Trucker sein Geld verdient habe, sagt Mize.

Und ein wenig zeigt sich Mize auf dem Album auch als Familienmensch. Das berührende Stück »The Prettiest Girl In The World« hat Mize extra für seine Tochter geschrieben, wie er verrät. Sehr viel mehr über seine Familie, mit der er auf einer Farm in Kansas lebt, will der zweifache Vater aber nicht verraten. »Ich versuche einfach, die Familie möglichst aus dem Rampenlicht fernzuhalten.«

In Zeiten der Pandemie habe er natürlich viel Zeit für seine Familie. »Keine Konzerte, sonst bin ich um diese Jahreszeit komplett ausgebucht«, klagt er. Einzige musikalische Abwechslung sei mal der eine oder andere Auftritt in einem kleinen Saal vor wenigen Leuten, die mit ordentlich Abstand an Tischen sitzen müssten.

Bleibe ihm nur die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie. Derweil arbeite er bereits an einem neuen Album, das er »hoffentlich« bis Mai fertigstellen könne. »Dann kann ich eben bei meiner nächsten Tour, wann auch immer das sein mag, gleich zwei Alben vorstellen«, lacht Mize.

Nach Möglichkeit würde er die Songs auch gerne in Deutschland vorstellen, zumal er gute Erinnerungen an seine Auftritte in Berlin oder Hamburg vor knapp zwei Jahren hat. »Die Diversität in Deutschland ist einfach großartig.«

© dpa-infocom, dpa:210202-99-271462/3

Website Logan Mize

Twitter Logan Mize

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