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Love is in the Air

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Love is in the air
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Oliver Mommsen und Jasmin Gerat kommen sich in «Love is in the Air» ganz nahe. Foto: Georg Wendt Foto: dpa

Stewardessen-Alltag: fast jeden Tag in einer anderen Stadt. Wie sieht es da mit Kinderkriegen und der Liebe aus? Damit ringen Jasmin Gerat, Oliver Mommsen und Jasmin Schwiers in einem neuen Sat.1-Film.


Berlin (dpa) - «Wenn wir das überleben, dann heirate ich dich», bricht es aus Fluggast Klaus heraus. Hoch über den Wolken auf dem Weg nach New York und gepeinigt von Flugangst klammert er sich an Stewardess Charlotte.

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Kurz zuvor musste die ihn zwingen, vor der Landung aus der Bordtoilette zu kommen. Eigentlich keine romantische Situation - doch in dem Sat.1-Film «Love is in the Air» an diesem Dienstag (20.15 Uhr) ist schnell klar: Hier liegt Liebe in der Luft.

Der Stuttgarter Klaus («Tatort»-Ermittler Oliver Mommsen) hat eine deutsche Bäckerei in Brooklyn und verkauft dort Seelen, ein schwäbisches Gebäck. Charlotte (Jasmin Gerat) ist ungebunden, feiert gern in schicken Clubs und jettet von Berlin aus als Flugbegleiterin um die Welt - jeden Dienstag nach New York City.

Männer lernen sie und ihre Kolleginnen (darunter Jasmin Schwiers) dabei zuhauf kennen. Und so sammeln sich am Ende des Fluges einige Visitenkarten an: Von dem Immobilienmakler «auf 6A», den «Geheimratsecken in Reihe 3», den «dritten Zähnen auf 8C» und dem «Ehering am Notausgang» - alle landen flugs in der Tonne. Vielleicht etwas abgeschmackt, aber auch ganz amüsant.

Bei ihrem ersten Date führt Klaus Charlotte zu einem koreanischen Imbisswagen aus. In einer Cocktailbar mit Blick auf die Skyline spielt er ihr in Erinnerung an seine verstorbene Oma Schlager von Mary Roos vor. Zu dumm nur, dass Charlotte sich ausgerechnet mit der Serviette, auf der seine Telefonnummer steht, am nächsten Morgen verkatert die verschmierte Schminke wegwischt. Doch natürlich begegnen die beiden sich trotzdem wieder - an einem Dienstag in New York.

Doch unterdessen hat Charlotte erfahren, dass ihre Kollegin und Mitbewohnerin Feli (Schwiers) schwanger ist. Von einer kurzen Affäre mit einem Fluggast, wie sie sagt. Und Charlotte ist fest entschlossen, ihre alleinerziehende Freundin als Ko-Mutter zu unterstützen. Und so hat sie jeden Dienstag Sex mit Klaus in New York, während sie zurück in Berlin mit Feli Schwangerschaftsgymnastik macht. Wie soll sie es schaffen, beide unter einen Hut zu bringen?

«Love is in the Air» bietet leichte Kost, einige Klischees und ist zu einem guten Teil vorhersehbar. Doch der Film von Regisseur André Erkau («Happy Burnout», «Tatort») ist auch kurzweilig, charmant und angenehm romantisch, ohne kitschig zu werden. Dazu tragen insbesondere Mommsen, Gerat und Schwiers bei, die ihre Charaktere sympathisch und glaubwürdig verkörpern. Dass die «Romantic Comedy» in Berlin und New York sowie Toronto spielt, bringt außerdem internationales Flair in die Geschichte.

Die Hauptdarstellerinnen haben zudem bei der Arbeit für den Film einiges über den realen Stewardessen-Alltag gelernt - nämlich «wie tough dieser Job hinter den Kulissen ist», wie Gerat in einem Senderinterview sagt. «Ich habe heute viel mehr Verständnis, wenn eine Flugbegleiterin nach ihrem sechsten Flug an einem Tag nicht mehr ununterbrochen lächeln kann.»

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