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Vespa-Club kämpft sich mit Gleichgesinnten nach Slowenien durch

Lust und Frust in Ljubljana

Berchtesgaden (bvc) – Der Vespa-Club Berchtesgaden ist am Wochenende der Einladung der Kollegen in Ljuljana zum internationalen Vespa-Treffen im slowenischen Domzale gefolgt. Die Fahrt war mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, weil eine Schlechtwetterperiode mit viel Wasser, Wind und Schnee in Österreich und den Balkanstaaten herrschte. Um überhaupt in Slowenien anzukommen, entschied sich der Club aus Sicherheitsgründen, die Fahrt mit zwei Begleitfahrzeugen durchzuführen. Was sich als sinnvolle Entscheidung herausstelle.

Hart im Nehmen: Die Berchtesgadener Vespisti kämpften sich nach Slowenien durch. Foto: privat

Als Route kam für die Fahrt bis nach Kärnten nur die Tauernautobahn in Frage, weil alle anderen Strecken bereits gesperrt waren. Nachdem die Wetterlage in Kärnten auch nicht viel besser war, mussten die sieben Clubmitglieder fast die ganze Strecke aufgeladen fahren, denn die Ausläufer der Tiefs machten sich deutlich bemerkbar. Nur ein Vespa-Fahrer ließ sich von der Wetterlage nicht beeindrucken. Der Jüngste im Club schaffte die komplette Strecke auf seiner 125-er Vespa LX.

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Trotz aller Schwierigkeiten kam der Club am späten Nachmittag in Domzale unfallfrei an, wo bereits ein sehr schönes Hotel mit warmen Duschen reserviert war. Viele andere Clubs waren wegen des miesen Wetters erst gar nicht losgefahren. Der Samstag, war von der Wetterlage her auch nicht gerade der Beste. Es regnete immer wieder bei Temperaturen um die zwölf Grad. Als Ausgleich dafür hatte sich aber der Ljubljaner Club ein umfangreiches Programm einfallen lassen.

Schon am Vormittag wurde ein zweimal 25 Kilometer langer Corso durch Ljubljana gefahren. Während der Pause wurde ein Geschicklichkeitsturnier auf einem großen Parkplatz mitten in der Innenstadt durchgeführt.

Am Nachmittag wurde der Corso, begleitet von Polizei-Motorradfahrern wieder zum Zielfahrtort zurückgeführt, wo bereits slowenische Schmankerl und Fassbier warteten.

Am Sonntag stand eine Ausfahrt und die Siegerehrung auf dem Programm. Für den VC Berchtesgaden wurde die Zeit etwas knapp, denn es stand die Heimfahrt noch bevor. So entschied man sich, die Siegerehrung vorzuziehen. Der VC Berchtesgaden erhielt aus den Händen des Präsidenten des VC Ljubljana, Gasper Bizjak, drei Siegerurkunden. Und zwar für den Club mit den meisten Rollern, für die meisten Kilometer und für die erste Anwesenheit in Ljubljana.