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Lustiges und Hinterkünftiges in Pertenstein

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Viel zum Lachen und zum Schmunzeln gibt es bei der Volkssatire »Hosentrager« im Pertensteiner Marstall-Gewölbe. Premiere ist am Freitag, 20. Februar um 20 Uhr. Unser Foto zeigt die Akteure einer Theaterprobe im Marstall-Gewölbe mit (von links) Maciej Kuczynski, Fritz Wucherer, Herta Scheuer, Toni Stadelmann und Inga Hefele. (Foto Gabi Rasch)

Die nicht mehr ganz frisch verliebten Bernd und Sylvie treffen im Dorf ein, um ein paar Tage der Sommerfrische zu verleben. Sehr bald merken sie, dass hier abgesehen vom örtlichen Wirtshaus »Tote Hose« herrscht. Ganz im Wortsinn, denn Hendlbauer Korl ist gestorben.


Woran ist nicht bekannt und auch nicht so wichtig. Entscheidend ist, dass die Gemeinde Korls Grundstücke erbt – und die Kirche. Beide zu gleichen Teilen. Für den neuen Friedhof, die neue Siedlung und natürlich die Umgehung. Weil »So ist’s ausg’macht, und so bleibt des.« Klingt einfach, ist es aber natürlich nicht. Denn selbst in Hinteroed müssen sich Bürgermeister Bepp und Pfarrer Girgl damit abfinden, dass eben nicht alles einfach gott- und parteigegeben ist. Schon gar nicht, wenn im Dorf auch noch ein »G’scheidhaferl« namens Nähhäusl unterwegs ist – und nicht zu vergessen die beiden »Stoderer«.

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Soviel in kurzen Worten zum Inhalt der Volkssatire »Hosentrager«, mit der das »Marstall-Theater Pertenstein« am Freitag, 20. Februar um 20 Uhr im Marstall-Gewölbe Premiere feiert. Dieses »Marstall-Theater« ist dabei übrigens kein neuer Theaterverein. Vielmehr haben sich hier einige Theaterbegeisterte zusammengefunden, die sich aus verschiedenen Laien- und Schulbühnen der Region kennen und gemeinsam ein Projekt auf die Beine stellen wollten. Dass der Heimatbund Schloss Pertenstein als Veranstalter den sieben Akteuren dafür den Marstall zur Verfügung stellt, freut sie umso mehr. »Das Stück spielt an sich in einem Wirtshaus. Und die heimelige Atmosphäre im Gewölbe ist dafür genau der richtige Ort«, sind sie sich einig.

»Sie«, das sind Inga Hefele, Maciej Kuczynski, Herta Scheuer, Andreas Schmitz, Bettina Stadelmann, Toni Stadelmann und Fritz Wucherer. Wobei Andreas Schmitz in Personalunion Mitglied des Autoren-Teams ist und Bettina Stadelmann neben ihrer Rolle auch federführend die Inszenierung übernommen hat. »Bei uns darf und soll sich jeder in seinen Ideen einbringen«, sagte Bettina Stadelmann am Rande einer Theaterprobe dem Traunsteiner Tagblatt. Soviel sei schon einmal verraten: »Hosentrager« wird viel zum Lachen bieten, Einiges zum Schmunzeln und auch dem einen oder anderen den Spiegel vorhalten.

Denn ebenso wie es eine Satire aufs ländlich-dörfliche Leben darstellt, ist es auch eine Hommage an eben dieses Leben. Zwei Seelen in gewisser Weise, die sicher auch in der Brust des einen oder anderen Besuchers schlagen. Denn Hinteroed, das könnte überall sein! Übrigens sind alle Inhalte natürlich völlig frei erfunden und etwaige Ähnlichkeiten zu lebenden Personen oder realen Orten reiner Zufall. Absolut. Ganz sicher! Also wahrscheinlich auf jeden Fall schon.

Spieltermine sind am 20., 21., 26. und 27. Februar jeweils um 20 Uhr sowie am 1. März um 16 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse oder telefonisch unter 08669/7893427. ga