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Madonnen werden zur Fastenzeit neu eingekleidet

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Die schwarze Madonna von Altötting
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Das Foto zeigt die schwarze Madonna von Altötting. Foto: Boris Roessler/Archiv Foto: dpa

Altötting/Griesstätt (dpa/lby) - Zum Aschermittwoch ein neues Gewand: Einige Kirchengemeinden in Bayern zelebrieren zum Beginn der Fastenzeit eine ganz besondere Tradition. Sie kleiden ihre Madonnen neu ein. Darunter ist auch die weltberühmte schwarze Madonna in Altötting, die in den kommenden Wochen bis Ostern ein mit Edelsteinen besetztes Prachtgewand in dunklem Violett tragen wird.


Die schwarze Madonna verfügt über einen gut gefüllten Kleiderschrank. Die Gewänder passen nach Angaben von Prälat Günther Mandl zum jeweiligen liturgischen Fest: zu Pfingsten ein rotes, für den Advent eines in hellerem Violett und ein weißes mit Goldfäden für Weihnachten.

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Auch in anderen Kirchen wechseln Marienfiguren zur Fastenzeit ihre Garderobe. Im Aachener Dom wurde erst kürzlich per Designer-Wettbewerb ein Alltagsgewand für die Gottesmutter gesucht. Das Erzbistum München und Freising zählt drei der seltenen Madonnen-Exemplare mit eigener Garderobe in seinen Kirchen: Neben der Klosterkirche Altenhohenau sind das die Wallfahrtskirchen in Tuntenhausen und Hohenpeißenberg.

Schwarze Madonna von Altötting

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