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Mafia-Horde stürmte das Rathaus

Traunreut. Francesco I. von Traunreut unterzeichnete gestern im Rathaus vor den Augen einer bewaffneten Mafia-Horde einen Rund-Um-Schutzvertrag. Mit diesem Dokument auf Lebenszeit kann der Patrone künftig sämtliche Vergünstigungen seiner neuen Amigos nutzen, einen Ferrari, anstatt eines Elektroautos als Dienstwagen, inklusive.

Die Kleinigkeit von 20 Millionen Euro aus der Stadtkasse händigte Franz Parzinger den Mafiosi im Rathaus aus. (Foto: Rasch)

Der Überfall war, wenn auch mit etwas Verspätung, bedingt durch eine Schutzgeldeintreibung am Rathausplatz, bis auf das i-Tüpfelchen geplant. Das Überfallkommando war über das Stadtgeschehen bestens informiert und machte dem Patrone ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte. Schutz auf allen Ebenen – nach dem Motto: Alles läuft genau nach unserem Plan.

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Denn: Molto große Löcher in der Strada und Beton für den Rathaus-Casa-Anbau könnten sie viel billiger anbieten. Auch hätten sie keine Angst vor große BayWa-Bau: »Geschäfte sind wichtig, heißen Schutzgeld für uns.« Enttäuscht zeigten sie sich über den Besuch der gerademal fünf Stadtvertreter. Aber auch hier wollen sie künftig ihren Schutz anbieten, damit nicht noch mehr verschwinden. Als kleine Anzahlung verlangten die Mafiosi die Kleinigkeit von 20 Millionen Euro, die sofort ausgehändigt wurden. ga