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Malala besucht ihre Heimat

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Malala
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Malala setzt sich für die Rechte von Kindern und Frauen ein. Foto: Markus Schreiber/AP Foto: dpa

Fünf Jahre lang hat Malala ihre Heimat nicht gesehen. Die junge Frau ist berühmt, weil sie sich für die Rechte von Frauen und Kindern einsetzt. Dafür bekam sie sogar eine wichtige Auszeichnung: den Friedensnobelpreis. Malala heißt mit Nachnamen Yousafzai. Sie kommt aus dem Land Pakistan in Asien. Dorthin kehrte sie nun zum ersten Mal zurück. Und warum ist das besonders?


Im Jahr 2012 ist Malala in Pakistan etwas Schlimmes passiert. Auf sie wurde geschossen! Dafür verantwortlich waren Kämpfer der Taliban. Das sind extreme Leute, die die Religion Islam sehr streng sehen. Sie sind zum Beispiel dagegen, dass Mädchen zur Schule gehen.

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Malala war damals 15 Jahre alt. Schon mit elf hatte sie sich dafür eingesetzt, dass Mädchen in einer bestimmten Gegend von Pakistan zur Schule gehen dürfen. Dort hatten die Taliban vor einigen Jahren noch viel zu sagen. In einem Online-Tagebuch berichtete Malala davon, wie schwierig es für sie und ihre Freundinnen ist, zur Schule zu gehen.

Nach der Tat der Taliban kam das Mädchen ins Krankenhaus. In Großbritannien in Europa wurde sie wieder gesund. Dort lebt sie seitdem - und setzt ihren Kampf für die Rechte von Mädchen fort.

Am Donnerstag hielt Malala nun eine Rede in Pakistan. Auch der Regierungschef des Landes war dabei. «Ich kann nicht glauben, dass es wirklich passiert - ich habe in den vergangenen Jahren so oft davon geträumt, wieder in meine Heimat zurückzukehren», sagte sie. Dabei hatte sie Tränen in den Augen.

Sie sei wiedergekommen, um ihr Volk zu sehen. Und: Sie werde sich weiter für die Bildung von jungen Menschen in Pakistan einsetzen. Der Ministerpräsident sagte unter anderem: «Ich bin sehr glücklich, unsere Tochter hier willkommen zu heißen.»