Marihuanasamen im Gepäck: Hobbygärtner erhält Anzeige

Marihuana
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Marihuana-Knospen liegen in einem Glas. Foto: Paul Sancya/AP/dpa/Symbolbild/Archivbild

Freilassing – Einen 28-jährigen deutschen Staatsangehörigen kontrollierten die Schleierfahnder der Grenzpolizei Piding am Mittwoch, 27. Oktober, am Bahnhof Freilassing. Der Mann verhielt sich auffällig.


In einem Gespräch mit den Beamten gab der Mann an, dass er gerade aus Österreich abgeschoben wurde, da er aufgrund verschiedener Verstöße gegen das dort geltende Suchtmittelgesetzt Probleme hatte. Unter anderem hatte er dort illegal eine Marihuana-Plantage betrieben. Nun wartete er am Bahnhof auf seinen Bruder, der ihm seine Koffer nachbringen sollte. Der besagte Bruder traf kurze Zeit später noch während der laufenden Kontrolle ein. Die Fahnder schauten sich daraufhin den Inhalt des Koffers genauer an und fanden hierbei 36 Cannabissamen. Der junge Mann wurde darüber belehrt, dass auch in Deutschland der Anbau von Marihuana verboten ist. Die Samenkörner wurden von den Fahndern sichergestellt und der 28-Jährige nach Anzeigenaufnahme entlassen.

Am Samstagmorgen, 30. Oktober, kontrollierte eine Fahndungsstreife der Grenzpolizei Piding einen Opel mit belgischer Zulassung. Der Wagen war besetzt mit drei Männern mittleren Alters. Alle drei Insassen konnten sich mit den erforderlichen Dokumenten ausweisen. Da die Insassen bei der Kontrolle einen sichtlich nervösen Eindruck machten, wurden die Personen nach verbotenen Gegenständen durchsucht. Bei einem der Männer wurde hierbei eine Kleinmenge Marihuana in der Jackentasche aufgefunden. Der zweite Verdächtige gab sich zwar mehr Mühe die verbotene Ware zu verstecken, doch auch hier wurden die Fahnder letztendlich fündig. Er hatte sein Marihuana in der Unterhose versteckt. Das Marihuana wurde sichergestellt und die beiden Männer wegen des illegalen Besitzes von Cannabis angezeigt. Anschließend konnten alle drei ihre Fahrt fortsetzen. 

fb/red