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Mark Ronson: Starke Frauen statt Diven

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Mark Ronson
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Ein liefert Hits: Mark Ronson. Foto: Sony Music Foto: dpa

Mark Ronson produzierte Hits von Bruno Mars, Amy Winehouse und Lady Gaga. Der Brite bleibt dabei gern im Hintergrund - auch auf eigenen Alben.


Berlin (dpa) - Seine Hits kennt jeder, ihn selbst nicht unbedingt: Der britische Songwriter und Produzent Mark Ronson zeichnet für Welthits von Amy Winehouse (»Valerie«), Bruno Mars (»Uptown Funk«) oder Lady Gaga (»Shallow«) verantwortlich.

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Auf seinem neuen Album »Late Night Feelings« arbeitet der 43-Jährige erneut mit Stars zusammen - aber auch mit Newcomern.

In den 13 Songs sind ausnahmslos Sängerinnen zu hören. »Auf dem Album ist das definitiv Zufall. Aber wenn du schaust, mit wem ich große Erfolge hatte, sind das starke Frauen - wie Amy oder Lady Gaga«, sagte Ronson der Deutschen Presse-Agentur.

Er habe das Glück gehabt, noch nie mit einer launischen Diva im Studio gestanden zu haben. Dennoch: Viele Künstler hätten so ihre Eigenarten. Lady Gaga arbeite im Studio stets mit Kopfhörern, auch bei noch so kleinen Proben, erklärte Ronson.

Er erinnere sich noch, wie sie das erste Mal die bekannte Zeile »Tell me something, boy« ihres Oscar-Hits »Shallow« eingesungen habe. »Da sind Verletzlichkeit, Triumph, Freude, Schmerz. All das kann in einer Zeile ausgedrückt werden. Manche Sänger, mit denen ich gearbeitet habe, sind übermenschlich.«

Er selbst liebe es, im Schatten von Stars wie Paul McCartney oder Bruno Mars zu stehen. »Ich glaube, der perfekte Bekanntheitsgrad ist, wenn du kurzfristig noch einen Tisch in deinem Lieblingsrestaurant bekommst, aber auch noch Zug fahren kannst. In dem Bereich bewege ich mich, und darüber bin ich sehr glücklich.«

Auf »Late Night Feelings«, dessen erste Single »Nothing Breaks Like A Heart« mit Miley Cyrus bereits zum Hit wurde, arbeitet Ronson nicht nur mit Stars zusammen, etwa Alicia Keys oder Camila Cabello. Der siebenfache Grammy-Gewinner holte sich unter anderem mit Yebba eine noch eher unbekannte Künstlerin ins Studio.

Ihre drei Titel bilden das Herzstück von Ronsons fünftem Studioalbum und erzählen den Verlauf vieler Liebesbeziehungen: Das erste Flirten (»Knock Knock Knock«), Liebesschwüre (»Don't Leave Me Lonely«) und der Umgang mit der Trennung (»When U Went Away«). Fazit: »Late Night Feelings« hält, was der Name Ronson verspricht: Eingängiger Pop, 70er-Jahre-Disco, R&B-Einflüsse - und ganz viel Frauenpower.

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