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Marquartstein will Skater-Park modernisieren

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Die Anlagen im Skater-Park sind in die Jahre gekommen. Auf Initiative einiger Jugendlicher beschloss der Gemeinderat nun die Modernisierung. (Foto: M. Peter)

Marquartstein – Auf Initiative einiger Jugendlicher hatte sich der Gemeinderat dazu entschlossen, den Skater-Park am Sportgelände in Freiweidach zu modernisieren. Für die Realisierung war ein Lärmgutachten erforderlich. Das hat zu einer Verzögerung geführt. Nun lag das Gutachten dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung vor. Es zeigt, dass bei allen umliegenden Gebäuden die Lärmwerte zu allen Zeiten unterschritten würden, sagte Bürgermeister Andreas Scheck. Das Gremium gab dem Vorhaben einstimmig grünes Licht.


Anfang 2017 kam die Idee auf, die Auerbräuwiese zu einem zentralen Veranstaltungsort mit den erforderlichen Einrichtungen wie einem Küchengebäude und erforderlichen WC-Anlagen zu schaffen. Letztlich wurde das Vorhaben wegen der zu hohen Kosten im April vom Gemeinderat abgelehnt. Zeitgleich zu den Planungen lief jedoch das erforderliche Verfahren zur Änderung des Bebauungsplans »Bruckfeld« und der Bürgerbeteiligung, was positiv abgewickelt wurde. Auch wenn aktuell nichts passiert, beschloss der Gemeinderat die damit verbundene Satzung einstimmig, damit sie bestehen bleibt.

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Die bisher letzte Unterkunft für Asylbewerber an der Staudacher Straße sei vom Landkreis zum Ende April gekündigt worden, berichtete Gemeinderat Peter Lloyd (Grüne/Offene Liste), der zugleich Sprecher des Arbeitskreises Integration in Marquartstein (AK) ist. Durch die Eigeninitiative der Bewohner und die Unterstützung des AK konnten die drei Asylbewerber die Unterkunft übernehmen, sodass ihre Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse fortgeführt werden könnten, führte Lloyd aus. Momentan sind im AK noch zehn Helfer aktiv. Lloyd gab zu bedenken, dass es immer wieder Flüchtlinge geben werde. Man dürfe sich von der jetzigen Situation mit einer Handvoll betroffener Menschen in Marquartstein nicht täuschen lassen. Der Bürgermeister dankte Lloyd für seinen Bericht und meinte, dass er auch den weiteren Helfern im AK seinen Dank übermitteln solle.

Klaus Hell (Bürger für Marquartstein) brachte ein, dass die gemeindlichen Wasserversorger auch Ausbildungsbetriebe seien. Darum würde er es als wünschenswert ansehen, bei den Wasserversorgern einen Ausbildungsplatz zu stellen. Diese Möglichkeit sollte man sicher nutzen, sagte Scheck. Gerade im Wasserbereich würden die Anforderungen ständig weiter steigen und somit Fachkräfte immer gefragter. Durch alle Reihen der Fraktionen stand man dem Vorschlag positiv gegenüber. Der Bürgermeister will alle Belange, die mit einem Ausbildungsplatz bei den Wasserversorgern verbunden sind, abklären und das Ergebnis sowie das weitere Vorgehen in einer der nächsten Sitzungen vorstellen. MP