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Martínez auf Effenbergs Spuren - fürchtet DFB-Team

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Javi Martínez
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Javi Martínez (M) kam für 40 Millionen Euro von Athletic Bilbao zum FC Bayern. Foto: Andreas Gebert Foto: dpa

München (dpa) - Spaniens Welt- und Europameister Javi Martínez sieht sich beim FC Bayern München wegen seiner großen kämpferischen Qualitäten als ähnlichen Spielertypen wie Stefan Effenberg.


»Kann schon sein, dass ich von den derzeitigen Nationalspielern derjenige bin, der am meisten Effenberg ähnelt. Ich bin der deutscheste Spanier«, sagte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler im Interview der »Süddeutschen Zeitung«. Allerdings betrachte er sich nicht als »aggressiven«, sondern eher als »kämperischen« Fußballer.

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Der 40 Millionen Euro teure Neuzugang von Athletic Bilbao hatte sich vor seinem Wechsel nach München auch bei seinem spanischen Landsmann Raúl über die Bundesliga informiert. »Raúl war so etwas wie ein Pionier«, sagte Martínez über seinen berühmten Landsmann, der von 2010 bis 2012 für den FC Schalke spielte. Raúl habe »geschwärmt« von Deutschland. »Die Bundesliga boomt. Und auch in Spanien wird registriert, dass hier die Stadien immer voll sind«, sagte Martínez.

In der DFB-Auswahl sieht der Spanier einen großen Herausforderer für den Welt- und Europameister. »Das deutsche Nationalteam bereitet mir sehr viel Angst.« Es verfüge über »unglaubliche Spieler« wie etwa seine Bayern-Kollegen Kroos, Müller, Neuer und Schweinsteiger oder die Dortmunder Reus und Götze. »In zwei bis drei Jahren geht es hier richtig ab. Dann wird es schwer für Spanien«, glaubt Martínez.