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Maryland schafft als 18. US-Bundesstaat Todesstrafe ab

Washington (dpa) - Als 18. US-Bundesstaat hat Maryland die Todesstrafe abgeschafft. Ein entsprechendes Gesetz habe Gouverneur Martin O’Malley unterzeichnet, teilte sein Büro in Annapolis mit. Die Todesstrafe wird damit in dem Ostküstenstaat ab dem 1. Oktober durch lebenslange Haft ohne Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch forderte Gouverneur O’Malley auf, die Regelung auch rückwirkend auf die fünf noch in Maryland einsitzenden Todeskandidaten anzuwenden.

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