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Trotz Fahrverbot mit Maserati unterwegs

Maserati-Fahrer sitzt 20 Minuten vor Ablauf seines Fahrverbots am Steuer

Grabenstätt – Nur rund 20 Minuten vor dem Ablauf seines Fahrverbots erwischten die Traunsteiner Fahnder am späten Montagabend einen Maserati-Fahrer auf der A8.

Foto: Symbolbild, pixabay

Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein kontrollierten am Montag kurz vor Mitternacht auf der A8 in Richtung München ein hochwertiges Fahrzeug der Marke Maserati mit Münchener Zulassung.

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Am Steuer saß ein in Kolbermoor wohnhafter 40-jähriger Deutscher, der mit seiner 42-jährigen Begleiterin auf dem Weg nach Rosenheim unterwegs war. Bei der Kontrolle konnte der Mann gegenüber den Beamten keinen Führerschein vorweisen. Er gab von sich aus an, dass seine Fahrerlaubnis wegen eines Fahrverbots bei der Polizei verwahrt wird, er aber seit heute wieder mit dem Auto fahren dürfe.

Eine Überprüfung in der Fahrverbotsdatei und die Rücksprache mit der zuständigen Polizei Brannenburg, bestätigte die Aussage des Deutschen teilweise. Tatsächlich lag der Führerschin dort zur Abholung bereit – allerdings frühestens ab Mitternacht dieses Tages.

Die Schleierfahnder untersagten dem 40-Jährigen etwa 20 Minuten vor Ablauf seines Fahrverbots die Weiterfahrt. Die restliche Heimfahrt konnte er als Beifahrer im Maserati genießen. Zudem wird er bald Post von der Staatsanwaltschaft Traunstein erhalten, da er wegen Fahrens trotz Fahrverbots angezeigt wurde.