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«Mavs» mühen sich zum Pflichtsieg - Heat unaufhaltsam

Dallas (dpa) - Dank eines holprigen Pflichtsiegs haben die Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki ihre Außenseiterchance im NBA- Playoffrennen mit der aufstrebenden Konkurrenz gewahrt. Dem Meister von 2011 reichte am Freitag eine mäßige Leistung zum 96:86 über die Cleveland Cavaliers.

Treffsicher
Dirk Nowitzki macht mit einem Korbwurf weitere Punkte. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Abgeblockt
Dirk Nowitzki (r) blockt einen Wurf von Clevelands Shaun Livingston. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Ballverlust
Rodrigue Beaubois von den Mavericks schlägt Clevelands Dion Walters (r) den Ball weg. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Korbleger
Clevelands Luke Walton (l) kann Dirk Nowitzki (M) nicht am Punkten hindern. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Beifall
Der Clubbesitzer der Dallas Mavericks, Mark Cuban, freut sich während des Spiels. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
«Double-Double»
Dirk Nowitzki erreichte gegen die Cleveland Cavaliers 13 Punkte und elf Rebounds. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa

«Wir sind etwas langsam gestartet, aber das war nach dem schweren Spiel letzte Nacht zu erwarten», analysierte Nowitzki, der mit 13 Punkten und elf Rebounds das dritte Double-Double (zweistellige Werte in zwei Kategorien) in Serie erreichte. «Es war eine schwierige Situation, aber wir haben uns durchgekämpft.»

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Mit einem 15:2-Lauf setzte sich Dallas einen Tag nach der unglücklichen Niederlage im texanischen Basketball-Duell bei den San Antonio Spurs anfangs des Schlussviertels entscheidend von den Gästen ab, bei denen der angeschlagene Allstar- Aufbauspieler Kyrie Irving fehlte. Dabei überzeugte vor allem Rodrigue Beaubois als bester Mavs-Werfer (18 Zähler). «Er hat genau das gemacht, was du machen musst, wenn du nicht zum Stamm zählst», lobte Nowitzki den französischen Auswechselspieler. «Du bekommst eine Gelegenheit und musst das Beste daraus machen.»

Zwar führten die Mavericks durch den fünften Erfolg in den vergangenen sechs Spielen ihren jüngsten Positivtrend fort, konnten als Zehnter der Western Conference den Abstand auf die Playoffränge aber nicht verkürzen. Obwohl Topstar Kobe Bryant wegen einer Knöchelverletzung nur zwölf Minuten auf dem Feld stand und ohne Korberfolg blieb, bezwangen die Los Angeles Lakers die Indiana Pacers mit 99:93 durch. Die achtplatzierten Kalifornier liegen dank des Auswärtserfolgs weiter drei Spiele vor den Mavericks.

Den siebten Rang sicherten die Houston Rockets mit dem 108:100 über die Minnesota Timberwolves auch ohne den am rechten Knöchel verletzten deutschen Nationalspieler Tim Ohlbrecht. Mit 37 Punkten zeigte vor allem James Harden eine überragende Vorstellung.

Während die letzten Ränge für die K.o.-Phase im Westen wohl bis zum Finale der regulären Saison umkämpft bleiben werden, ist die Topposition in der Eastern Conference so gut wie vergeben. Die Miami Heat feierten beim 107:94 bei den Milwaukee Bucks den 21. Erfolg nacheinander und haben damit bereits die drittlängste Siegesserie der NBA-Geschichte inne. Einzig die Lakers (33/1971-72) und die Rockets (22/2007-08) kassierten über einen längeren Zeitraum keine Niederlage. LeBron James und Chris Bosh führten den Meister mit jeweils 28 Punkten an.

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