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Medical Park Loipl will Corona-Infizierte aufnehmen

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Bischofswiesen: Medical Park Loipl will Coronavirus-Infizierte aufnehmen
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Der Medical Park Loipl in Bischofswiesen will Coronavirus-Infizierte aufnehmen (Foto: privat)

Bischofswiesen – Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus bereitet sich die Medical-Park-Klinikgruppe darauf vor, die Akutkliniken zu entlasten und somit die Stabilität des Gesundheitswesens zu sichern. Das betrifft auch die Einrichtung in Loipl.


In der Bewältigung der aktuellen Situation sind die Reha-Kliniken ein zentraler Bestandteil der kritischen Infrastruktur im deutschen Gesundheitswesen. 

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So beteiligen sich die 13 Kliniken von Berlin bis Loipl am Aufbau neuer Behandlungskapazitäten für Corona-Infizierte.

»Wir haben zum einen die infrastrukturellen Voraussetzungen, gerade auch in Abstimmung mit den regionalen Akutkrankenhäusern. An der Erweiterung unserer bereits vorhandenen intensivmedizinischen Betten und Ausstattung arbeiten wir mit Hochdruck. Zum anderen bringen unsere Mitarbeitenden aus Medizin, Pflege und Therapie die notwendigen Kompetenzen mit, um Patienten über einen längeren Zeitraum zu versorgen«, sagt Ulf Ludwig, CEO der Medical-Park-Klinikgruppe.

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Prof. Peter Rieckmann, Chefarzt des Medical Parks Loipl, will Risikopatienten mittels geeigneter Therapien helfen. (Foto: Medical Park)

Derzeit hat die Gruppe umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Patienten und Mitarbeitenden unternommen, die auf breite Zustimmung treffen. Externe Besucher und Dienstleister wie Handwerker haben bereits seit Längerem keinen Zutritt mehr zum jeweiligen Klinikgelände. Die Mitarbeitenden organisieren sich in allen Bereichen in kleinen Teams, um jederzeit handlungsfähig zu bleiben. Auf ausreichend Abstand wird bei den Therapien und in den öffentlichen Bereichen geachtet. Kritische Räume wie Schwimmbad und Sauna sind vorerst geschlossen. 

»Wir arbeiten in unseren Häusern hinsichtlich des Infektionsschutzes nach den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Gerade in unseren Einrichtungen mit neurologischem Schwerpunkt befinden sich häufig Risikopatienten. Diese benötigen dringend Therapien und können nicht einfach verlegt werden. 

Unsere Kollegen arbeiten unermüdlich daran, die Patienten bestmöglich zu versorgen, aber auch zu schützen«, sagt unter anderem einer der neurologischen Chefärzte der Gruppe, Prof. Peter Rieckmann (Loipl). 

Täglich werden in der Abstimmung zwischen Klinik- und Unternehmensleitung die Maßnahmen an die aktuelle Situation angepasst. Oberstes Ziel ist es, den reibungslosen medizinischtherapeutischen Betrieb innerhalb der Kliniken zu gewährleisten und die Ansteckungsgefahr von außen zu minimieren. Die Mitarbeitenden in Pflege, Therapie, Medizin, Service und Verwaltung unterstrichen die Sicherheit der Arbeitsplätze, die ein unverzichtbarer Beitrag für ein stabiles Gesundheitswesen in Krisenzeiten und darüber hinaus sind.