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Mehr Besucher im Badepark erlaubt

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Inzell: Mehr Besucher im Badepark erlaubt, neue Richtlinien – Bauanträge genehmigt
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Die Öffnungszeiten beim Inzeller Badepark werden künftig verlängert – ab sofort ist bereits ab 10 Uhr geöffnet. Zudem wurde die Zahl der zugelassenen Badegäste seitens des Inzeller Gemeinderats von 500 auf 1000 verdoppelt. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Der Sommer scheint Einzug zu halten in der Region und die Corona-Lage hat sich einigermaßen entspannt. Deshalb hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, die Öffnungszeiten des Badeparks zu verlängern. Außerdem dürfen nun Kinder ab zwölf Jahren ohne Begleitung von Erwachsenen kommen (bisher 14 Jahre).


Ein weiteres Zugeständnis ist, dass die erlaubte Besucherzahl von derzeit 500 auf 1000 verdoppelt wird. Grund dafür ist unter anderem die sehr große Liegefläche rund um den Badesee, auf der sich die Badegäste ausgezeichnet verteilen können. Die Öffnungszeiten im Badepark sind ab sofort täglich von 10 bis 20 Uhr.

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Christoph Treiner (Junge Liste) schlug vor, die geforderten Anmeldezettel auf die Internetseite zu stellen, sodass die Besucher den Schein online ausfüllen können. »Es ist oft so, dass man beim Eintritt lange anstehen muss und viel Zeit verliert. Um die 'Schlangen' beim Eingang zu minimieren, könnten die Leute ihre Eintrittszettel schon zu Hause ausfüllen und brauchen sie dann nur abgeben«, so Treiner.

Der erste zu behandelnde Bauantrag war der Bau einer Garage an der Sulzbacher Straße. Hier soll eine neue Garage mit überdachtem Stellplatz entstehen. Das Vorhaben ist planungsrechtlich zulässig. Allerdings sahen einige Gemeinderäte den Standort etwas kritisch, denn beim Ausfahren aus der Sulzbacher Straße in die Schmelzer Straße könnte die Sicht doch etwas eingeschränkt sein. Deshalb gab es von der Gemeinde den Hinweis zur Überprüfung des Sichtdreiecks, auch hinsichtlich des neuen, jedoch nun breiteren Geh- und Radwegs. Der Regenwasserkanal auf dem Grundstück darf nicht beschädigt werden.

Letztlich stand der Gemeinderat geschlossen hinter dem Antrag des Bauherrn. Ein weiterer Bauantrag war der Anbau von sanitären Anlagen zum Almausschank mit einer Personaltoilette an der Moar-Alm, sowie die Sanierung der einsturzgefährdeten Außen­mauern. Die Alm hat derzeit eine Nutzfläche von etwa 70 Quadratmetern. Geplant ist nun ein erdgeschossiger Anbau für Sanitäranlagen, ein Abstellraum mit 8,8 Quadratmetern und ein Lagerraum mit 4,7 Quadratmetern Fläche. Letztlich beträgt die Nutzfläche der Erweiterung 24 Quadratmeter und rund 132 Kubikmeter Rauminhalt. Der Anschluss an die kommunale Wasserversorgung erfolgte 2010 und an den gemeindlichen Schmutzwasser-Kanal 2013. Die Zufahrt bleibt am Forstweg. Die Gemeinderäte waren einstimmig für den Anbau.

Ebenso ohne Gegenstimme wurde der Antrag für eine Güllegrube am landwirtschaftlichen Anwesen in Teisenberg abgesegnet. Der Bauherr plant einen Güllebehälter mit einem Durchmesser von 14,5 Metern. Das Bauvorhaben dient einem landwirtschaftlichen Betrieb und ist somit zulässig.

Behandelt wurde auch der Zuschuss der Gemeinde an die Vereine (Vereinspauschale). Die Gemeinde Inzell hat in den vergangenen Jahren einen Zuschuss in gleicher Höhe wie der Landkreis Traunstein zur Vereinspauschale an die örtlichen Vereine gezahlt. Diese wird anhand einer Jugendlichen- und Kinderbezogenen Punktzahl ermittelt und mit einem Fördersatz von 10 Cent vom Kreis und der Gemeinde Inzell gefördert.

In den vergangenen Jahren stellten vier Vereine Anträge auf Vereinspauschale; der DEC Inzell, der SC Inzell, der Tennisclub Inzell und der Trachtenverein D' Falkastoaner Inzell. Aus Vereinfachungsgründen fasste der Gemeinderat einen Dauerbeschluss. Die Vereine können dann ihre Anträge direkt an den Landkreis Traunstein stellen.

Zum Abschluss gab Geschäftsleiter Walter Neu-decker noch Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung bekannt. Die Sanierung des Salinenwegs wird die Swietelsky Baugesellschaft mbH in Traunstein übernehmen.

Zudem sind einige Umbauarbeiten an der Max-Aicher-Arena vorgesehen. Die Schlosserarbeiten zur Fluchtwege-Erweiterung wurden an die Firma Flunk in Traunreut vergeben, die Stahl-Dachkonstruktion mit Abdichtung wird die Firma Loferer aus Reit im Winkl übernehmen. Das wirtschaftlichste Angebot für die Alu-Glas-Fassadenelemente mit Türen machte die Firma Bender aus Piding. hw