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Meisterhafte alpenländische Musik

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Mit alpenländischer Musik begeisterten das Wössner Erntedank-Ensemble sowie die Walchschmiedsänger beim Konzert in Surberg. (Foto: Hogger)
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Begeisterten Zuspruch in der voll besetzten Surberger Sankt Georgskirche haben die musikalischen Darbietungen des Wössner Erntedank-Ensembles sowie der Walchschmiedsänger beim Konzert des Musiksommers zwischen Inn und Salzach gefunden.


Die Sänger und Musiker der beiden Musikgruppen, die sowohl einzeln als auch zusammen spielten und sangen, präsentierten überwiegend heimische alpenländische Lieder und Stücke, beginnend mit einem »Erntedank-Landler« des Salzburger Volksmusikanten Tobi Reiser (1907-1974). Es folgte eine von den Walchschmiedsängern Sepp Fischer, Franz Meier und Hias Meier gesungene Volksweise »Jetzt fangt des scheene Frühjahr o«.

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Die altbairischen Lieder und Musikstücke wurden mit zwei neu arrangierten klassischen Stücken aufgelockert, dem Menuetto Nr. 3, KV 61h von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethovens Opus 105A, hier benannt als »Schüsserl und a Reindl«. Neben den sehr bekannten Komponisten Tobi und Tobias Reiser, Wastl Fanderl und Max Reger wurden auch Musik von weniger geläufige Komponisten gesungen und gespielt, die jedoch ebenso wundervolle Stücke geschrieben haben, etwa Hans Wiesholzer mit seinem »Christina Walzer« und dem »Erntedank Boarischen« oder Sepp Winklers »F-Dur Landler«.

Das Wössner Erntedank-Ensemble, bestehend aus Antonia Grauvogl (Zither), Sigi Meier (Harfe), Cornelia Schlegel (Hackbrett), Sepp Linhuber (Gitarre), Martin Astner (Kontrabass) und dem Leiter der Gruppe, Otto Dufter (Diatonische Harmonika und Gitarre), war und ist auch bei Auftritten des Bayerischen Rundfunks und Fernsehens zu hören und zu sehen. Ihr Spielgut umfasst Tobi-Reiser-Melodien, Stücke aus dem Pongau, dem Berchtesgadener Land, dem Chiemgau bis hin zu eigenen Bearbeitungen aus der Klassik.

Mit einer Volksweise aus dem Pustertal, »Du schönste Himmelsfrau« und Max Regers »Marienlied« wurde passenderweise der Muttergottes in der Surberger Pfarrkirche gehuldigt. Bayerische Heimatverbundenheit und Heimatliebe drückten die Sänger und Musiker auch mit Wastl Fanderls »Is a Freud auf der Welt« und Quirin Kaisers »s’Osternestl« aus.

Mit gleich drei teils von allen Künstlern gemeinsam gesungenen Zugaben verabschiedeten sich das Wössner Erntedank-Ensemble sowie die Walchschmiedsänger vom begeisterten Publikum. Johannes Hogger

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