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Menschen protestieren für Schutz von Elefanten

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Elefanten
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Elefanten stehen in vielen Ländern unter besonderem Schutz. Sie zu jagen ist nicht überall erlaubt. Foto: Jon Hrusa/EPA/dpa Foto: dpa

Schockierend, entsetzlich, beschämend: Mit solchen Worten hatten viele Menschen auf eine Ankündigung des amerikanischen Präsidenten reagiert.


Vor ein paar Tagen hatte Donald Trump etwas gesagt, bei dem es um das Jagen von Elefanten geht. Manche Jäger aus den USA machen etwa in den Ländern Sambia und Simbabwe Jagd auf Elefanten. Donald Trump sagte: Sie dürfen in Zukunft zum Beispiel die Stoßzähne der Tiere mit in die USA bringen.

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So etwas war bisher verboten. Der Grund: Es gibt heute viel weniger Elefanten als früher. Das liegt unter anderem daran, dass Menschen Jagd auf sie machen. Dafür reisen sie extra in Länder, in denen es Elefanten gibt. Zum Beispiel nach Afrika, wo auch die Länder Sambia und Simbabwe liegen. Denn nicht überall ist die Jagd verboten.

Die Jäger wollen nicht nur die Stoßzähne, sondern auch zum Beispiel die Haut der Tiere. Diese nehmen sie dann gern als Erinnerung mit nach Hause. Als es in den USA verboten wurde, solche Erinnerungen mitzubringen, hoffte man: Die Jäger könnten so die Lust verlieren, Elefanten zu jagen. So sollten die Tiere geschützt werden.

Deshalb waren viele Leute auch so entsetzt, als Donald Trump nun sagte: Er möchte es wieder erlauben, Körperteile von Elefanten mitzubringen. Seine Begründung: Die Jäger müssen viel Geld bezahlen, wenn sie etwa einen Elefanten töten möchten. Das Geld geht dann zum Teil in den Tierschutz. Donald Trump meint: Wenn mehr Jäger kommen, gibt es auch mehr Geld für den Tierschutz.

Umweltschützer aber sagen: Tieren zu helfen, indem man sie jagt, sei keine Lösung. Gegen die Entscheidung von Donald Trump gab es deshalb viel Protest. Und das mit Erfolg! Am Freitag gab der Präsident bekannt: Er will über seine Idee noch einmal nachdenken - und erst danach endgültig entscheiden.