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Merkel vertröstet in Spähaffäre

Berlin (dpa) - Auch sechs Wochen nach den ersten Enthüllungen über das US-Spähprogramm «Prism» bleibt Kanzlerin Angela Merkel konkrete Antworten auf den Datenskandal schuldig. Ihr sei es völlig unmöglich, hier eine Analyse von «Prism» vorzunehmen», sagte Merkel vor der Hauptstadtpresse in Berlin. Die Bundesregierung bemühe sich auf verschiedenen Ebenen um Aufklärung, es liege aber eben auch nicht ganz alleine in ihrer Hand. Merkel rief die Amerikaner erneut auf, die Vorwürfe gegen den US-Geheimdienst NSA zu klären und auf deutschem Boden deutsches Recht einzuhalten.

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