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Metallstäbe große Gefahr für Zweiradfahrer

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Vorsichtig sein heißt es vor allem für Zweiradfahrer zurzeit auf der Bundesstraße in Weißbach an der Alpenstraße zwischen dem Gasthof Mauthäusl und der Hohe-Wand-Brücke, kurz vor der Abfahrt zum Weinkaser. Denn auf etwa einem Meter Höhe ragen derzeit noch ungesicherte Enden von Metallstäben zur Sicherung des Felsens aus diesem heraus. Wann diese gesichert werden können, ist bis jetzt unklar. (Foto: Bauregger)

Schneizlreuth – Derzeit werden die Felswände entlang der Bundesstraße in Weißbach an der Alpenstraße zwischen dem Gasthof Mauthäusl und der Hohe-Wand-Brücke, kurz vor der Abfahrt zum Weinkaser, aufwändig mit Steinschlagnetzen überzogen.


Gesichert werden die Netze mit langen Baustahlstäben, für die in die Felswände tiefe Löcher gebohrt werden müssen. Anschließend werden die Stäbe mit Zement fixiert. Nach dem Aufbringen der engmaschigen Sicherungsnetze aus einem Metallgeflecht wird dieses wiederum mit Stahlseilen und Metallmuttern auf den Enden der Stahlstäbe fixiert. Laut Straßenbauamt ist dafür eine Million Euro veranschlagt. Abgeschlossen werden soll die Verbauung noch in diesem Jahr.

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Besorgte Verkehrsteilnehmer, vor allem Rad- und Motorradfahrer haben sich nun an die Redaktion gewandt, da sie in dem bereits fertiggestellten Bereich zwischen Mauthäusl und Höllenbachbrücke eine lebensgefährliche Bedrohung durch die über die Muttern überstehenden Metallstabenden sehen. Diese befinden sich etwa in einer Höhe von einem Meter über der Fahrbahnkante und könnten bereits bei einem banalen Umkippen eines Radlers fatale Auswirkungen haben. Sollte ein Radfahrer oder Motorradfahrer mit höherer Geschwindigkeit mit diesen Stäben kollidieren, wäre die Unfallgefahr sicher noch deutlich höher.

Auf Nachfrage teilte das Straßenbauamt mit, dass diese Stäbe noch eingekürzt und auf den Muttern Schutzkappen aufgebracht würden. Wann dies sein wird, konnte der Sprecher des Straßenbauamts noch nicht sagen, da es offenbar Lieferprobleme gibt.

Auf die Anregung, für den betroffenen Bereich auch wenn die Wanderbaustelle ruht, wie etwa an Wochenenden, bis zur Sicherung vorsorglich eine Geschwindigkeitsbeschränkung einzurichten, reagierte das Straßenbauamt zunächst nicht. Rad- und Motorradfahrern bleibt derweil nur, diesen Bereich äußerst vorsichtig zu durchfahren. wb