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Meteorologischer Sommer beginnt eher kühl, aber sonnig

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Gleitschirmflieger
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Ein Gleitschirmflieger an der Steilküste der Ostsee am Weissenhäuser Strand. Foto: Christian Charisius Foto: dpa

Offenbach (dpa) - Eher kühl, aber sonnig beginnt der meteorologische Sommer am Sonntag in Deutschland. Die Temperaturen steigen kaum über 20 Grad, Regen ist aber nicht zu befürchten. Ob es ein heißer oder verregneter Sommer wird, steht allerdings noch in den Sternen.


Hoch »Vinko« über Russland und dem Nordmeer gewinnt derzeit zunehmend an Einfluss. Das bedeute zwar Sonnenschein, aber Luft aus Norden, sagte Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag. »Sommerlich ist das noch nicht.«

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Am wärmsten wird es nach der Prognose am Oberrhein und in der Lausitz. In der nächsten Woche dreht dann der Wind auf Süd, und es wird deutlich wärmer.

Die Meteorologen rechnen in vollen Monaten, deshalb beginnt für sie der Sommer schon am 1. Juni. Der kalendarische Sommer beginnt, wenn die Sonne auf dem nördlichsten Punkt über der Erde steht, in diesem Jahr am 21. Juni.

Wie der Sommer 2014 wird, ist noch völlig offen. Mehr als zehn Tage lasse sich das Wetter nicht präzise vorhersagen, sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. »Alles, was darüber hinaus geht, ist Wahrsagerei.«

Immerhin errechnen die Meteorologen aus Modellen einen Jahreszeitentrend. Und der sagt für dieses Jahr einen normalen bis warmen Sommer voraus. Die Wahrscheinlichkeit für einen kalten Sommer liege nur bei 20 Prozent, sagte Friedrich. Das sei aber nur ein grober Trend, der weder Hitzewellen noch Kälteperioden ausschließe.

DWD-Jahreszeitentrend