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Michael Lichtmannegger übernimmt zwei Ämter

Bischofswiesen – Bei der Jahreshauptversammlung des Tourismusvereins Bischofswiesen im Gasthaus »Oberkälberstein« wählte die Versammlung den bisherigen Vorsitzenden Michael Lichtmannegger neuerlich zu ihrem ersten Vorsitzenden. Weil die Nachfolge von Schriftführer Friedl Koll nicht besetzt werden konnte, übernahm der Vorsitzende auch diesen Posten. Nicht verstehen kann Michael Lichtmannegger die ständigen Seitenschüsse des Tourismusvereins Berchtesgaden gegen die Tourismusinstitutionen.

Vorsitzender Michael Lichtmannegger (r.) und seine Vorstandskollegen. Foto: Anzeiger/Wechslinger

Lichtmannegger führte die geringe Zahl an Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung darauf zurück, dass es im Verein ganz offensichtlich stimme. Die touristischen Anlagen kosteten viel Geld, brächten jedoch für den ganzen Talkessel etwas, stellte der Vorstand fest. Eine gute Aktion seien die regelmäßigen Ehrungen von Gästen mit mehreren Aufenthalten. Lichtmannegger sprach ebenso davon, dass er erstmals eine Tourismusmesse besucht habe und sich mit seinen Mitstreitern Gedanken über Aktivitäten auch in der Weihnachtszeit mache.

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Gar nicht einverstanden zeigte sich der Vorsitzende mit den Agitationen des Tourismusvereins Berchtesgaden. »Da wird großer Schaden angerichtet, es geht auch nicht, dass da unbegründet Bürgermeister beleidigt werden. Es ist im Tourismussektor sicher nicht alles eitel Sonnenschein, aber nur zu kritisieren nützt auch nichts, ich vermisse eigene Ideen und Lösungsansätze«, so Lichtmannegger, der den kommunalen Zweckverband für eine gute Sache hält.

Bürgermeister Toni Altkofer zeigte sich froh über den Tourismusverein Bischofswiesen und auch über die Tatsache nicht auf den Berchtesgadener Zug aufzuspringen und überall nur drauf zu hauen. Das sei nicht der Weg, um im Tourismus weiter zu kommen. Man müsse auch sehen, was an Schulden abgebaut worden sei, so Altkofer, der davor warnte nach Österreich zu blicken. »Dort unterstützt der Staat weit mehr«. Christian Wechslinger