weather-image

Militärischer Spitzenwettkampf in den Chiemgauer Alpen: 30 Kilometer und 2000 Höhenmeter

3.7
3.7
Bildtext einblenden
Mannschaften aus Deutschland und Österreich beim Start in den Wettkampf im vergangenen Jahr (Foto: Marco Dorow/Bundeswehr)

Bad Reichenhall/Ruhpolding – Zum zweiten Mal findet am 13. Februar die „International Mountain Warfare Patrol 2019“ der Gebirgsjägerbrigade 23 Bayern in den Chiemgauer Alpen statt. Erwartet werden neben neun deutschen Wettkampfmannschaften auch sechs Teams aus Frankreich, Italien, Österreich, Polen und Slowenien.

Anzeige

Bei dem anspruchsvollen alpinen Militärwettkampf müssen die Patrouillenmannschaften insgesamt rund 30 Kilometer und 2000 Höhenmeter Marschleistung auf sich nehmen – sowohl im Aufstieg als auch in der Abfahrt.

Neben körperlicher Fitness und Durchhaltevermögen fordert der Wettkampf den Teilnehmern auch entsprechendes Können beim Abfahren auf Tourenskiern, Abseilen im alpinen Gelände, Handgranatenwerfen und bei zwei Schießeinlagen ab. Weitere Aufgaben wie die Suche nach Verschütteten und der Transport von Verwundeten runden die Militärpatrouille ab.

Bildtext einblenden
Noch laufen die Vorbereitungen zur International Mountain Warfare Patrol 2019 rund um den Rauschberg (Foto: Gebirgsjägerbrigade 23)

Der Wettkampf startet um 7 Uhr morgens und endet spätnachmittags um 17 Uhr jeweils in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding. Die schnellsten Mannschaften werden bereits gegen 12.30 Uhr im Stadion erwartet.

Die Bundeswehr lädt Besucher und Zuschauer herzlich zu diesem Ereignis ein. Der Eintritt ist frei. Bereits am Tag zuvor, den 12. Februar, findet der „Polarfuchs“ statt. Das ist der Winterteil der Leistungsüberprüfung der Gebirgsjägerbrigade 23 im Skigebiet Götschen. Alle Offiziere und Feldwebel der Brigade messen sich dort beim Skitourenwettkampf.