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Militärparade mit vielen Gästen

Marktschellenberg - Die 6. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 aus der Strub legte in Marktschellenberg ihr feierliches Gelöbnis vor vielen Gästen ab. Sogar ein Rekrutenvater und ein Großvater aus Kiel hatten eine Reise von 1 200 Kilometern auf sich genommen, um dem Gelöbnis ihres Sprösslings beizuwohnen.

Der 2. Bürgermeister von Marktschellenberg, Clemens Wagner (l.), schritt mit Bataillonskommandeur Peter Küpper die Front der Soldaten ab. Foto: Anzeiger/Wechslinger

In Marktschellenberg sorgte das Gebirgsmusikkorps aus Garmisch-Partenkirchen mit Marschmusik und Nationalhymne für eine perfekte musikalische Umrahmung. Man könne stolz darauf sein, dass in Zeiten, da Dienen keine Selbstverständlichkeit sei, wiederum junge Frauen und Männer ihren Dienst in der Strub angetreten hätten, stellte Bataillonskommandeur Oberstleutnant Peter Küpper heraus. Der Dienst in Exekutivkräften sei eine Möglichkeit, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, und kein Selbstzweck, sondern Auftrag.

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In Frieden und Freiheit sowie wirtschaftlichem Wohlstand zu leben, sei beileibe keine Selbstverständlichkeit, was Einsätze im Ausland deutlich zeigten, erklärte der Struber Kommandeur. Der Dienst in den Streitkräften sei Voraussetzung, nationale Interessen bei Bedarf auch militärisch durchsetzen zu können, führte Küpper weiter aus. Die angetretenen Rekruten würden beim nächsten Einsatz in Afghanistan noch nicht dabei sein, aber voraussichtlich im Jahr 2015, blickte Küpper voraus.

Der Kommandeur wird im kommenden Juli mit 250 Soldaten als Einsatzverband Nord nach Afghanistan verlegen. cw