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Ministerin Kolb: Frauen zu oft in schlecht bezahlten Berufen

Magdeburg (dpa) - Frauen streben nach Ansicht der Vorsitzenden der Gleichstellungsministerkonferenz, Angela Kolb, zu häufig schlecht bezahlte Berufe an. «Wir stellen nach wie vor fest, dass Frauen sich oft bewusst für schlechter bezahlte Berufe entscheiden», sagte die SPD-Justizministerin von Sachsen-Anhalt der dpa. Jungen etwa wollten Mechatroniker werden, Mädchen Krankenpflegerin. Man müsse schon viel früher anfangen, in den Schulen bestimmte Geschlechterrollen und Klischees aufbrechen, fordert Kolb. Im Sommer findet das Jahrestreffen der Gleichstellungsminister der Länder statt.

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