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Mit gefälschtem Führerschein unterwegs und Marihuana im Gepäck

Mit einem gefälschten Führerschein war ein Bulgare am Sonntag gegen 16.30 Uhr auf der Autobahn 8 bei Anger unterwegs. Und für zwei Monate ins Gefängnis wegen offenen Haftbefehlen musste am Sonntagvormittag ein 26-jähriger Rumäne. 

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Über eine Entkriminalisierung von Marihuana wird derzeit intensiv diskutiert. Foto: Daniel Karmann/Archiv Foto: dpa

Bulgare mit gefälschtem polnischen Führerschein auf der A8 unterwegs

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Am Sontagnachmittag gegen 16.30 Uhr kontrollierte eine Streife der PI Fahndung Traunstein auf der Autobahn A8 an der Ausfahrt Anger einen bulgarischen Staatsangehörigen in seinem Pkw mit deutschem Ausfuhrkennzeichen. Seine Ehefrau sowie der gemeinsame Sohn befanden sich ebenfalls im Wagen. Zwar wurden durch den Fahrer gültige bulgarische Ausweise der drei Personen vorgezeigt, jedoch händigte er dazu seinen gefälschten polnischen Führerschein aus. Deshalb wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und er zur Anzeigenaufnahme auf die Dienststelle verbracht.

Im anschließenden Gespräch mit den Polizisten versuchte der Bulgare dann noch den rechtmäßigen Erwerb seines polnischen Führerscheins zu bekräftigen und zeigte sich uneinsichtig. Jedoch wurde festgestellt, dass er bereits in der Vergangenheit wegen vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt wurde und gegen ihn zudem in Deutschland eine Fahrerlaubnissperre besteht.

Der gefälschte Führerschein wurde als Beweismittel sichergestellt und die Familie muss ihre Weiterfahrt nun mit dem Zug fortsetzen, da auch seine Ehefrau keinen Führerschein besitzt. Neben einer Anzeige wegen Urkundenfälschung muss er sich auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung von rund 900 Euro an.

Rumäne wird von der Justiz gesucht und hat Marihuana dabei

Am Sonntagvormittag stellten Beamte der PI Fahndung Trauntein auf der Autobahn bei Anger einen BMW mit rumänischer Zulassung fest und entschlossen sich zu einer Kontrolle. Der Instinkt der Fahnder war richtig, denn bei einem 26 Jahre alten Rumänen wurden neben einer Kleinmenge Marihuana noch zwei offene Haftbefehle festgestellt.

Der Mann war nicht in der Lage, die geforderte Strafe zu bezahlen und muss nun fast zwei Monate im Gefängnis verbringen. Außerdem erwartet ihn ein weiteres Strafverfahren wegen einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Rumäne wurde in die nächstgelegene JVA eingeliefert, die beiden anderen konnten die Reise fortsetzen.