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Mit gefälschten Papieren erwischt – Bundespolizei nimmt 27-jährigen Libyer fest

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Foto: Bundespolizei

Freilassing - Am gestrigen Dienstag haben Beamte der Bundespolizei in einem grenzüberschreitenden Zug einen vermeintlich italienischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann versuchte mit einer gefälschten Identitätskarte nach Deutschland einzureisen.


Am Dienstagvormittag kontrollierten Bundespolizisten einen 27-jährigen Reisenden in einem Zug am Bahnhof Freilassing. Dieser wies sich mit einer italienischen Identitätskarte aus.

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Bei genauer Betrachtung der Karte stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem Dokument um eine Fälschung handelte. Damit konfrontiert, räumte der 27-Jährige ein, sich das gefälschte Dokument für den Grenzübertritt gekauft zu haben. Tatsächlich sei er libyscher Staatsangehöriger.

Die Polizisten nahmen den Mann wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und der versuchten unerlaubten Einreise fest. Bei der Durchsuchung seiner Sachen auf der Dienststelle entdeckten die Fahnder zudem eine geringe Menge Marihuana.

Die Beamten stellten das gefälschte Dokument sicher und zeigten den Libyer wegen Urkundenfälschung, der versuchten unerlaubten Einreise und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verweigerten ihm die Beamten die Einreise und übergaben ihn an die österreichischen Behörden.

fb/red


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