Mit Speed auf den Berg

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Stefan Knopf startete beim Dolomitenmann in Lienz. Der Teamwettkampf ist als einer der härtesten Wettkämpfe bekannt. (Foto: Benni Schoen)

Der Berchtesgadener Skibergsteiger Stefan Knopf ging beim Dolomitenmann im österreichischen Lienz an den Start und kam prompt als Vierter ins Ziel.

Der Dolomitenmann ist ein Staffelwettbewerb. Der Bewerb findet seit 1988 jedes Jahr Anfang September statt. Ausgetragen wird er stets in Lienz in Osttirol.

Der ehemalige österreichische Weltklasse-Abfahrer Werner Grissmann bezeichnet den Lauf als den härtesten Teamwettbewerb der Welt. Unter den Teilnehmern der jüngsten Veranstaltung war auch Stefan Knopf. Er ging mit Weltklassebergläufern an den Start.

»Die Berglaufstrecke über 2 000 Höhenmeter ist die härteste, die ich kenne. Aber das Ganze ist eine lässige Veranstaltung«, sagte Stefan Knopf nach dem Wettbewerb.

Nur der Schweizer Weltmeister im Skibergsteigen, Remi Bonnet (1:20:52 Minuten), der mehrfache Weltcupsieger US-Amerikaner Joseph Gray (1:22:06) und der Italiener Henri Aymonod (1:26:22) schafften schnellere Zeiten als Stefan Knopf (1:26:57).

Mit seiner bemerkenswerten Zeit ließ er mehrere Topathleten weit hinter sich.

Mannschaft auf Platz 11

Im Gesamtklassement musste sich Stefan Knopf mit seiner Mannschaft mit Platz 11 zufriedengeben. In Stefan Knopfs Team waren neben ihm als Skibergsteiger zudem ein Paraglider, ein Mountainbiker und ein Kanute. Stefan Knopf sagte nach dem Wettkampf: »Ich habe noch als Vierter an den Flieger übergeben.« Der Bergradler sei dann »völlig eingebrochen«.

Vorbereitung auf Saison

Stefan Knopf nutzte den Lauf als Vorbereitung für die kommende Wintersaison. Der Skibergsteiger hat sich nämlich vorgenommen, im Gesamtklassement von 21 anstehenden Rennen unter die Top Ten der Welt zu kommen. »Vor allem in meiner Spezialdisziplin Sprint möchte ich auf dem Siegerpodest stehen«, blickt Stefan Knopf auf die Wintersaison. Diese beginnt am 16. Dezember mit einem Sprint, einem Vertical- und einem Individualrennen in Pontedilegno-Tonale in Italien. Vor allem im Individualrennen hofft Stefan Knopf auf eine Topplatzierung. cw