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Mitreißende Performances und atemberaubende Show

5.0
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Diese Performance trug den Titel »Movement«.
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Dieses farbenfrohe Skelett konnte sich sehr gut bewegen.
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Die Dirndln tanzten zu »Weit, weit weg« von Hubert von Goisern.
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Das Publikum klatschte bei »Waterloo« begeistert mit.
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Die Tänzerinnen der Tanzschule Johanna Renoth gaben alles auf der Bühne.

Berchtesgaden – »Live, Love, Dance« war das Motto der Show »Tanzfieber Vol. 4« am Samstagabend im AlpenCongress Berchtesgaden. Die Zuschauer im ausverkauften Saal bekamen eine Performance nach der anderen mit über 200 Tänzerinnen und Tänzern geboten. Veranstalter war die Tanzschule Johanna Renoth.


Johanna Renoth begrüßte die Zuschauer, stellte das Programm vor und freute sich, dass die Tanzveranstaltung im AlpenCongress bereits zum vierten Mal über die Bühne ging. Aufgeteilt war das Showprogramm in zwei Teile.

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Im ersten Teil starteten die Tänzer eine fantastische Weltreise. »Die schönste Reise ist die eines Kindes ins Land der Fantasie.« Mit diesem Spruch von Ronald Schmid starteten zehn junge Mädchen der Tanzschule mit Johanna Renoth den Showtanz des Filmschlagers »Singing in the Rain«. Eine gekonnte Vorführung mit Regenschirmen begeisterte das Publikum. Mit Sole, Mare und Amore ging anschließend die Reise nach Bella Italia. Immer kostümiert, passend zum jeweiligen Land, streiften die Tänzerinnen Frankreich, Irland, die Karibik, Indien und Mexiko.

Die Vorführungen waren unterhaltsam und schwungvoll, wie etwa bei den Piraten der Karibik oder bei den »American Western Girls«. Zutreffend hieß es in der Programmbroschüre »Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren«, ein Spruch von Pina Bausch. Und auch der Spruch von George Moore, »der Mensch bereist die Welt auf der Suche nach dem, was ihm fehlt, und er kehrt nach Hause zurück, um es zu finden«, passte sehr gut. Der erste Teil wurde beendet mit dem Titel »Heimweh«. Sieben Mädchen in Dirndlkleidern tanzten zu den Klängen des Liedes von Hubert von Goisern »Weit, weit weg«.

Im zweiten Teil, bei dem jugendliche und erwachsene Tänzerinnen und Tänzer auftraten, wurde eine bunte und temporeiche Mischung aus Jazz-, Modern- und Musicaltanz gezeigt. Die Ankündigung dazu lautete: »Live like there is no tomorrow«, »Love like you've never been hurt« und »Dance like no one is watching«.

Eine tolle Lichtshow wurde nach der Pause im dritten Programmpunkt geboten. Die Show trug den Titel »Movement«. Acht Frauen präsentierten eine Show, der man den Spruch von Beat Jam »Glück ist die Energie des Lichts« beifügte. »Does your mother know«, war ein Titel der schwedischen Popgruppe Abba. Das Stück handelte vom Flirt eines Mannes mit einem viel jüngeren Mädchen in einem Nachtclub. Den männlichen Flirt spielte hierbei David Losseev. Sein Auftritt sorgte für Kreischen und tosenden Applaus. Den Abschluss bildeten zehn erwachsene Pärchen mit dem Titel »Waterloo«. Mit dieser Tanzeinlage kam das Publikum im Saal richtig in Fahrt und klatschte kräftig mit. Zugleich wurde Zugabe gefordert – diesem Wunsch kamen die Tänzer gerne nach. Bernhard Stanggassinger