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Mobbing gegen jüdischen Schüler in Berlin - Aufklärung verlangt

Berlin (dpa) - Im Fall eines 14-jährigen jüdischen Jungen, der an einer Berliner Schule antisemitisch beleidigt und angegriffen wurde, verlangt der Zentralrat der Juden Aufklärung. «Wenn die Berichte stimmen, ist das ein erschütternder Vorgang», sagte Zentralratspräsident Josef Schuster dem Berliner «Tagesspiegel». «Hier geht es um Antisemitismus übelster Art.» Schuster forderte die Schulverwaltung auf, das Verhalten der Schulleitung genau zu untersuchen. Die Eltern des Betroffenen werfen der Schulleitung vor, zu spät auf die Beleidigungen und Angriffe reagiert zu haben.

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