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Modern statt marode

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Wird noch heuer abgerissen: Die alte Garage der Berchtesgadener Feuerwehr, die noch aus Bundespost-Zeiten stammt, wird durch einen Neubau ersetzt. (Foto: Fischer)

Berchtesgaden – Die Freiwillige Feuerwehr Berchtesgaden bekommt endlich eine neue Gerätehalle. Das hat der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am Montagabend einstimmig beschlossen. Darüber freuten sich die beiden Kommandanten Thomas Pfnür und Christian Buchwinkler.


15 Jahre ist es her, dass die Berchtesgadener Feuerwehr eine neue Hauptwache bekommen hat. Erst jetzt ist der dritte Bauabschnitt an der Reihe: die Gerätehalle. Das bestehende Gebäude ist unter der Bezeichnung Posthalle bekannt. Und zwar deshalb, weil es schon stand, als noch die Bundespost dort residierte. Und demententsprechend marode ist es auch.

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Ersetzt werden soll das Gebäude durch eine moderne Gerätehalle inklusive Verbindungsbau zum Haupthaus. Bautechniker Christian Herzinger präsentierte dem Gemeinderat die entsprechenden Pläne. Die Kosten werden mit 900 000 Euro beziffert.

Das einstöckige Gebäude mit Pultdach enthält unter anderem zwei Fahrzeugstellplätze, Werkstätten, ein Einsatzmittellager und einen sogenannten Schwarzweiß-Bereich, also eine Schleuse, in der Fahrzeuge und Geräte gereinigt werden. Des Weiteren ist ein Raum für die Jugendfeuerwehr vorgesehen. Neu geregelt werden soll auch die Parkplatzsituation. 48 neue Stellplätze für Privatautos sind deshalb geplant. Außerdem ist eine separate Zufahrt vorgesehen, damit die Feuerwehrler nicht mehr über den Hof anfahren müssen. Einsatzfahrzeuge werden dadurch nicht mehr gekreuzt.

Wie Marktbürgermeister Franz Rasp mitteilte, soll die alte Halle noch heuer abgerissen werden. 2. Kommandant Christian Buchwinkler freute sich darüber, dass die marode Posthalle ersetzt wird. Wesentlicher Vorteil des Neubaus sei, dass es künftig keine Kontaminationsverschleppung mehr gebe. »Wir müssen jetzt nicht mehr durch das ganze Haus rennen, um das Material zu reinigen und können dann ordentlich duschen«, sagte er. Georg Aschauer (SPD) regte an, die für Übungen benötigten Schrottfahrzeuge aus der Sichtachse der Bergwerkstraße zu entfernen. »Schön ist das nicht«, gab auch Christian Buchwinkler zu. »Wir finden ein Versteck«, versprach er. Christian Fischer