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»Möchte erfolgreiche Arbeit fortsetzen«

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Manfred Kösterke

Traunstein. Manfred Kösterke (UW) will erneut Oberbürgermeister der Stadt Traunstein werden. Der Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht ist 51 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Sein Sohn ist 22 Jahre alt, seine Tochter 21. Kösterke ist seit 2008 im Amt.


Wieso wollen Sie Oberbürgermeister bleiben?

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Ganz einfach: Als gebürtiger Traunsteiner liebe ich meine Heimatstadt, in der ich aufgewachsen und mit meiner Familie tief verwurzelt bin! Traunstein ist schön, den Menschen geht es gut, und das soll auch so bleiben! Darum möchte ich die Stadt noch lebens- und liebenswerter machen, als wir es schon erreicht haben durch Investitionen in den Hochwasserschutz, in Schulen, Kindergärten und Krippen, in den Sport, in Wohnen für junge Familien, in Straßen und Schiene und in Feuerwehren und die Ortsvereine. Das waren seit 2008 immerhin Investitionen und Aufträge in die heimische Wirtschaft von rund 62 Millionen Euro! Trotzdem haben wir die Schulden von 24,5 Millionen Euro Ende 2007 auf etwa 14,6 Millionen Euro bis Ende 2014 reduziert. Das ist nachhaltiges Wirtschaften und Generationengerechtigkeit zur Entlastung unserer Kinder! Und diese erfolgreiche Arbeit möchte ich fortsetzen zum Besten der Menschen in der Stadt! Wir wollen die Innenstadt noch grüner, noch fußgänger-, behinderten- und fahrradfreundlicher machen, den Kreisverkehr Wegscheid vorantreiben, der Kultur mit dem Kunst- und Kulturzentrum Klosterkirche ein zeitgemäßes Zuhause schaffen, die Güterhalle sanieren, das Güterbahnhofsgelände entwickeln und dort ein vernünftiges Jugendzentrum, eine Jugendherberge entstehen lassen, die Bahnhofsmodernisierung abschließen und schnellstens mit der Planung zum Neubau der AKG-Turnhalle beginnen.

Welches Problem wollen Sie in der Stadt als erstes angehen, wenn Sie Oberbürgermeister bleiben?

Von den aufgezählten Projekten stehen der Ausbau der Grundschulen und Kinderbetreuung, der Neubau der AKG-Turnhalle, die Umgestaltung des Güterbahnhofsgeländes mit der Güterhalle und die Klosterkirche ganz oben auf meiner Liste!

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Stadt?

Die vielen netten Menschen, die noch Werte und Traditionen, auch das Ehrenamt, leben und für ein tolles Sozialklima in der Stadt sorgen. Natürlich liebe ich auch die Altstadt, die nahen Berge und die Seen unseres gesegneten Chiemgaus!

Wie würde Sie ein sehr guter Freund/Ihre Frau beschreiben?

Ein absolut zuverlässiger Familienmensch, treuer Ehemann, stolzer Vater, etwas basketballverrückt und leidenschaftlich zielstrebig in seiner Arbeit für Traunstein und seine Menschen!

Welche starken Eigenschaften haben Sie? Wo liegen Ihre Schwächen?

Als Stärken sehe ich Ehrlichkeit, Integrationsfähigkeit, Mut, Zuverlässigkeit, Gelassenheit und nachhaltige Zielstrebigkeit an. Meine Schwächen liegen vielleicht in manchmal zu großer Sachlichkeit und daher dem Anschein von zu wenig menschlicher Offenheit, und natürlich in meiner Vorliebe für italienisches Essen!

Wie wollen Sie verhindern, dass die Innenstadt ausblutet, wenn im Außenbereich immer mehr Gewerbegebiete ausgewiesen werden?

Gewerbe außen bedeutet nicht automatisch den Tod der Innenstadt! Handwerk und produzierendes Gewerbe brauchen wir und zu deren Ansiedlung bekenne ich mich eindeutig! Aber weiterer Ausbau der Einzelhandelsflächen, gar der großflächigen, auf der grünen Wiese muss aufhören – wegen der Sogwirkung weg aus den Zentren.