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Musikalischer Chiemseespaziergang

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Ein vielseitiges Programm präsentierte der Achentalchor bei seinem Sommerkonzert in Grassau. (Foto: Eder)

Es ist schon erstaunlich, dass der Achentalchor in den vielen Jahren seines Bestehens bei jedem Konzert wieder Neues aufweisen kann. Beim Sommerkonzert in der Aula der Grund- und Mittelschule Grassau zeigte sich der Chor heuer nachdenklich.


Ruhige Lieder, die die romantische Stimmung einfangen, aber auch fröhlich, heitere Lieder bot der Chor unter der Leitung von Dirigent Willi Weitzel. Gewählt wurden Kompositionen großer Musiker wie die Ode an die Stille mit dem Titel »Wie schön bist du«, von Franz Schubert. Aber auch dem indianisch-schamanischem Lied »Evening Rice« wie auch einem Lied ohne Text, »lautmalerisch« gesungen, wandte sich der Chor zu und begeisterte. Die lustige »Forelle« von Franz Schubert bot der Chor in verschiedenen Variationen an, einmal als Gebirgsforelle, dann als Nachtfisch oder auch mit italienischem Temperament. Viel Applaus ernten die 20 Sängerinnen und sechs Sänger für ihre wandlungsfähige Forelle.

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Von der Forelle zum Meer war es nur ein kleiner Schritt und schließlich machte der Achentalchor mit der österreichischen Ballade »Irgendwann bleib i dann dort« Lust auf das Auswandern. Die Schönheit des Chiemsees wurden beim »Chiemseespaziergang mit Einkehr«, gedichtet von Gustl Lex und komponiert von Willi Weitzel, nähergebracht. Im Publikum saß auch der Dichter, der genau zuhörte und begeistert war. Nach einer Zugabe verabschiedete sich der Chor traditionell im Treppenhaus der Schule und stellte dort die besondere Akustik zur Schau. Das Publikum war begeistert und bedankte sich mit viel Applaus und vielen Zurufen. Tamara Eder