Musikalischer Straßensommer kam gut an

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Foto: Linda Babl

Waging am See – Der Sommer ist vorbei und mit ihm der Waginger Straßensommer. Jetzt blickte die Marktgemeinde auf die große musikalische Vielfalt und tolle Veranstaltungen zurück. Dabei waren vor allem der Marktplatz, aber auch der Tourist-Info-Vorplatz regelmäßig voll. Es gab Musik verschiedener Stilrichtungen, auch wenn manchmal das Wetter nicht so recht mitspielen wollte.


Bands, Musikgruppen oder Blaskapellen, die meist in kleinen Formationen auftraten, sorgten für stimmungsvolle Sommerabende. Zum Gelingen der Veranstaltungen, die dreimal pro Woche Leben auf die beiden Plätze und die angrenzenden Straßen brachten, sorgte auch das kulinarische Angebot mit Köstlichkeiten aus aller Welt.

Ganz besonders hoch im Kurs stand Spaßmacherin Manuela, die zwischen Juni und September an den Donnerstag- oder Freitagnachmittagen auftrat und es innerhalb weniger Minuten schaffte, ein großes Publikum zum Lachen und Staunen zu bringen. Mit einem bunten, rasanten und witzigen Kinderprogramm gewann sie im Handumdrehen die Herzen des Publikums.

»Es freut mich sehr, dass in Waging so viel geboten war«, erklärt Bürgermeister Matthias Baderhuber dazu. Er ist nicht nur stolz auf die Straßensommer-Organisatoren von »Waging bewegt« und Ideengeber Günter Wimmer, sondern auch auf die Mitglieder des Marktgemeinderats, die sich regelmäßig um die »Offene Bühne« der Gemeinde an der Tourist-Info kümmerten und Spenden für den Waginger Sozialfonds sammelten.

»Das vielseitige Angebot ermöglichte es, dass wir Einheimischen unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen zwar mit Abstand, aber doch gut gelaunt und vor allem gemeinsam einen schönen Sommer zuhause verbringen konnten«, so Baderhuber. Ebenso bemerkenswert sei es jedoch, wie gut das Programm bei den vielen Urlaubsgästen ankam.

»Zusammenfassend war das Musik- und Kulturprogramm des musikalischen Straßensommers ein gelungener Neustart des kulturellen Lebens in der Marktgemeinde. Wir schufen mit dem Zeltl'n, den Filmtagen und nun auch mit dem Straßensommer echte Marken, die nachhaltig und überregional wirken«, zeigte sich auch Günter Wimmer erfreut.

Er erinnert aber auch an die Zeit, in der Corona kulturelle Veranstaltungen in die Knie gezwungen hatte. »Man hat jetzt direkt gespürt, dass beim Publikum eine unbändige Sehnsucht nach Kultur, nach Straßenfesten und nach gemütlichem Beisammensein vorherrschte.

Auch die Künstler und Musiker empfanden den Straßensommer als runde und gelungene Sache. »Endlich raus aus der Stille und wieder live vor Publikum zu spielen, dürfte wohl ihr größter Wunsch gewesen sein, um die vielen Stunden im Proberaum vor Menschen umsetzen zu können«, ist Wimmer überzeugt. Alle Buchungen liefen über seine Agentur. So wurden viele Musikrichtungen berücksichtigt und zahlreiche neue Gruppen vorgestellt.

Das musikalische Spektrum erstreckte sich von Latin über Pop und Rock, bis zum bayerischen Crossover. Nicht ohne Stolz verweist er daher auf Anfragen anderer Städte und Gemeinden Oberbayerns, die das Konzept des Waginger Straßensommers zum Vorbild nahmen. ca