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Mut wird belohnt

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Nigussie
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Diese Frau wurde am Dienstag mit dem alternativen Nobelpreis 2017 ausgezeichnet. Sie heißt Yetnebersh Nigussie. Foto: The Right Livelihood Award/dpa Foto: dpa

Manchmal braucht es Mut, um anderen zu helfen. Wer zum Beispiel findet, dass ein Mitschüler von anderen ungerecht behandelt wird und das anspricht, muss sich manchmal ganz schön dazu überwinden.


Menschen, die besonders mutig waren, bekommen jetzt einen Preis. Viele nennen diesen Preis den Alternativen Nobelpreis. Am Dienstag wurde im Land Schweden bekanntgegeben, wer ihn bekommen soll.

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Drei Menschen aus unterschiedlichen Ländern sollen ausgezeichnet werden. «Die diesjährigen Preisträger schützen die Rechte und das Leben der Bürger auf drei Kontinenten», sagte der Direktor der Preis-Stiftung über sie. Das sind die Preisträger:

DER ANWALT: Er kommt aus dem Land Indien und heißt Colin Gonsalves. Als Anwalt setzt er sich für besonders arme Menschen in seinem Land ein. Außerdem setzte er ein Recht auf Nahrung durch. In Indien hat sich dadurch das Leben von vielen Menschen verbessert.

DIE REPORTERIN: Die mutige Frau heißt Khadija Ismayilova und kommt aus dem Land Aserbaidschan. Sie deckte die heimlichen Bestechungen auf, in die auch die Regierung ihres Landes verwickelt war. Obwohl sie zwischendurch dafür sogar im Gefängnis landete, macht sie weiter.

DIE KÄMPFERIN FÜR BEHINDERTE: Sie ist selbst blind und weiß, wie schwierig das manchmal sein kann. Yetnebersh Nigussie kommt aus dem Land Äthiopien. Sie setzt sich dafür ein, dass Menschen mit einer Behinderung leichter am Leben teilhaben können. Zum Beispiel an Schulen und Universitäten.

Die Preisträger bekommen mehreren Hunderttausend Euro. Das Geld wird auf sie aufgeteilt. Zusätzlich wurde ein Ehrenpreis vergeben. Den bekommt Robert Bilott aus den USA, weil er sich dort gegen Umweltverschmutzung einsetzt.