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Mutmaßlicher Schleuser auf Saalbrücke festgenommen

Freilassing – Vergangenes Wochenende erwischte die Bundespolizei vier mutmaßliche Schleuser im südlichen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets.

Foto: Bundespolizei

Immer noch stellt die Bundespolizei in diesem Bereich pro Monat zwischen 20 und 30 mutmaßliche Schleuser bei Grenzkontrollen fest.

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Zu ihnen zählt auch ein Iraker, der sich auf der Saalbrücke in Freilassing mit einem deutschen Fremdenpass ordnungsgemäß ausweisen konnte. Er war in einem Fernreisebus zusammen mit zwei Landsleuten, die nicht über die erforderlichen Einreisepapiere verfügten, unterwegs. Weder der 27- noch der 41-Jährige führten bei der grenzpolizeilichen Befragung Gründe an, die auf Schutz oder Asyl in Deutschland hindeuteten. Ihnen wurde die Einreise verweigert. Wie sich herausstellte, hatten die beiden in Österreich bereits Asyl beantragt.

Ihr 33-jähriger Begleiter wurde wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt. Nach ersten Erkenntnissen, hat der mutmaßliche Schleuser die Busfahrt organisiert. Der irakische Staatsangehörige durfte die Heimreise in Richtung Nordrhein-Westfalen, wo er gemeldet ist, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen antreten.

Pressemeldung der Bundespolizei