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Nach Hangrutsch kein Ende in Sicht: Ampel auf B20 am Eisenrichter bleibt

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Ein Hangrutsch an der B 20 am Eisenrichter-Berg machte eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn nötig. (Foto: Staatliches Bauamt)

Bischofswiesen – Wie geht es weiter am Eisenrichter? Mit dieser Frage beschäftigten sich am Montagnachmittag Vertreter der sieben Kommunen zwischen Schönau am Königssee und Bad Reichenhall, des Landratsamtes, des Staatlichen Bauamtes und der Deutschen Bahn bei einer Ortsbesichtigung der Bundesstraße 20 südlich des Hallthurms.


Dort war am 27. Juni nach Starkregen talseitig der Hang abgerutscht. Seitdem ist die Straße an dieser Stelle nur einspurig befahrbar, der Verkehr wird per Ampelschaltung geregelt.

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Mittlerweile ist die provisorische Sicherung der Straße abgeschlossen. Lockere Schichten wurden abgetragen, der Hang dann mit Ankern und Spritzbeton stabilisiert. Eine Entspannung der Situation ist an dieser Stelle dennoch nicht in Sicht:

»Es wird hier auch in den nächsten Monaten keine zweispurig befahrbare Straße geben«, prognostizierte Christian Rehm, Leiter des Staatlichen Bauamts, am Dienstag auf Anfrage des »Berchtesgadener Anzeigers«. Eine offizielle Mitteilung, welche Maßnahmen am Eisenrichter geplant sind, soll es laut Rehm gegen Ende der Woche geben. UK