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Nach Mobbing: Frau hält 900 000 Euro Schmerzensgeld für angemessen

Düsseldorf (dpa) - In einem Prozess um angemessenes Schmerzensgeld wegen Mobbings fällt heute in Düsseldorf eine Entscheidung. Im Raum steht die rekordverdächtige Entschädigungssumme von 900 000 Euro. Eine bei der Stadt Solingen beschäftigte Rechnungsprüferin gibt an, jahrelang schikaniert worden zu sein. Sie zog deshalb gegen ihren Arbeitgeber vor Gericht. Zwar beziffert die Mobbing-Klage laut dem Anwalt der Frau keine Schmerzensgeldsumme. Aber als die Frau im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nach einer angemessenen Höhe gefragt wurde, nannte sie den hohen sechsstelligen Betrag.

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