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50 000 Euro Schaden – Feuerwehr und Rettungsdienst rücken zu Brand in Altenmarkt aus

Nachbar rettet Altenmarkter (93) mit schwerer Rauchvergiftung aus brennender Wohnung

Foto: FDL/Lamminger

Altenmarkt – Verletzungen schwersten Grades erlitt am Mittwochmorgen ein Rollstuhlfahrer bei einem Zimmerbrand in Altenmarkt. Er kam mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik.


Update, 13.15 Uhr: Polizeibericht

Gegen 7 Uhr bemerkte ein 93-jähriger Rollstuhlfahrer in seinem Wohnzimmer in der Felix-Scheffler-Straße ein Feuer und drückte sofort seinen Notrufknopf, der direkt mit dem Bayerischen Roten Kreuz verbunden ist.

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Die Retter wiederrum alamierten eine Nachbarin, die in Notfällen einschreiten kann. Als diese aus dem Fenster sah, bemerkte sie bereits starken Rauch aus der Wohnung des Opfers und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Währenddessen eilte ihr 49-jähriger Sohn mit einem für Notfälle hinterlegten Schlüssel dem 93-Jährigen zu Hilfe. Zusammen mit einer zufällig anwesenden Zeitungsausträgerin gelang es ihm, den bereits stark hustenden Rollstuhlfahrer aus dem Haus zu tragen. Dort wurde er umgehend vom eintreffenden Rettungsdienst erstversorgt.

Der 93-Jährige musste anschließend mit einer schweren Rauchgasvergiftung von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die eintreffenden Feuerwehren begannen zur gleichen Zeit mit den Löscharbeiten und brachten den Brand schnell unter Kontrolle.

Beamte der Kripo Traunstein übernahmen die Ermittlungen zur Brandursache. Nach ersten Erkenntnissen könnte das Feuer durch eine umgefallene Kerze ausgelöst worden sein.

Erstmeldung, Mittwochfrüh:

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren Altenmarkt, Stein an der Traun und Trostberg sowie das Rote Kreuz wurden kurz nach 7 Uhr morgens zu einem Wohnungsbrand nach Altenmarkt alarmiert.

Nach ersten Informationen haben Nachbarn einen älteren Rollstuhlfahrer aus seiner brennenden Wohnung retten können. Der alleinlebende Mann, dessen Frau erst dieses Jahr verstorben ist, erlitt schwerste Verbrennungen am Körper und wurde mit einem Rettungswagen zuerst nach Trostberg gefahren, um dann im Anschluss mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 in eine Spezialklinik geflogen zu werden.

Die Einsatzkräfte durchsuchten das Gebäude nach weiteren Personen, löschten das Feuer und belüfteten das Haus. Warum das Feuer ausgebrochen ist, ist noch nicht bekannt.

FDL/red