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Fotokurs der Q 11 des CJD-Gymnasiums besucht neue »Anzeiger«-Redaktion

Nachrichten aus der Region

Berchtesgaden – Wie kommen die Nachrichten aus der Region zustande? Wie und wo werden sie zusammengestellt und gedruckt? Diese und andere Fragen wurden den Schülerinnen und Schülern der Q 11 des Fotokurses des Gymnasiums der CJD-Christophorusschulen Berchtesgaden während einer Besichtigung der neuen Redaktionsräume des »Berchtesgadener Anzeigers« beantwortet.

Am Beispiel der der aktuellen Ausgabe erklärte Redaktionsleiter Ulrich Kastner (r.) den Aufbau des »Berchtesgadener Anzeigers«. (Foto: privat)

Um die neuen Redaktionsräume des »Berchtesgadener Anzeigers« an der Dr.-Imhof-Straße 9 kennenzulernen, hatte »Anzeiger«-Redaktionsleiter Ulrich Kastner die Schülerinnen und Schüler eingeladen, um ihnen den Aufbau und den Entstehungsprozess der Heimatzeitung zu zeigen und zu erklären. Die erste Ausgabe des »Berchtesgadener Anzeigers« kam am 6. Dezember 1882, also vor fast 133 Jahren, auf den Markt, mit dem Versprechen »nicht nur alle amtlichen Berichte des Bezirkes, sondern auch alle wichtigen Lokalnachrichten, mitunter auch die neuesten politischen Ereignisse« der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Alle von damals bis heute gedruckten Zeitungen lagern in gebundener Form im »Anzeiger«-Archiv und sind prinzipiell einsehbar.

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Die Auflage des »Berchtesgadener Anzeigers« beträgt aktuell wochentags rund 6 300 Exemplare, die Wochenendauflage liegt bei etwa 7 100 Exemplaren. Da der »Anzeiger« in der Regel von mehreren Familienmitgliedern gelesen wird, kann man von mindestens 12 000 Lesern ausgehen.

Ulrich Kastner beschrieb als erstes den Aufbau der Zeitung. Sie ist gegliedert in den politischen und den bayerischen Teil, dann folgt der Lokalteil, an den sich Kultur und Sport anschließen. Die letzte Seite ist zwar in erster Linie für die Kinder reserviert, doch gerne befassen sich auch erwachsene »Kinder« mit dieser Seite, denn sie enthält aktuelle Nachrichten.

Die Berichte für den Lokalteil werden zum Teil von Vereinen, Verbänden und Behörden geliefert. Auch freie Mitarbeiter beliefern die Redaktion intensiv. Die Hauptaufgabe der Redakteure ist unterdessen das Sondieren und Redigieren, also Bearbeiten, der eingehenden Artikel sowie das Layout der Zeitung des nächsten Tages. Ein Großteil der Seiten werden direkt von der Schwesterzeitung »Traunsteiner Tagblatt übernommen. Nur der Lokalteil und der regionale Sportteil entstehen in Berchtesgaden. Ulrich Kastner zeigte an einigen Beispielen, wie mit ein paar Mausklicks Fotos, Überschriften und Texte in die passende Form und Größe gebracht werden und die Seiten sehr schnell informativ und optisch anspruchsvoll gefüllt werden können. fb