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Nadja Uhl: Mit Trabi zum Punkkonzert

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Dreiteiler "The Wall"
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Nadja Uhl und Michelangelo Fortuzzi bei Dreharbeiten zum historischen ZDF-Dreiteiler "The Wall". Foto: Jörg Carstensen Foto: dpa

Die DDR ist längst Geschichte. Also Stoff für einen ZDF-Dreiteiler.


Berlin (dpa) - Schauspielerin Nadja Uhl (46) hat in der DDR als Teenie selbst Punkrockkonzerte besucht. Sie entstamme einer »sehr spannenden« und »sich reibenden Jugendkultur«, sagte Uhl am Rande von Dreharbeiten für einen neuen ZDF-Dreiteiler in Berlin. Ihre Mutter habe sie mit dem Trabi zu Konzerten gefahren, zum Beispiel zur Band Die Skeptiker.

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Die neuen Filme mit dem Arbeitstitel »The Wall« sollen im Herbst ins Fernsehen kommen. Dann liegt der Mauerfall 30 Jahre zurück. Am Dienstagabend wurde in der Berliner Zionskirche die letzte noch fehlende Szene gedreht. Nachgestellt wurde der Überfall von Rechten auf ein Konzert 1987.

Die Filme sollen die Geschichte von drei Schwestern von 1987 bis 1990 erzählen, von der jede ihren eigenen Weg einschlägt. Neben Uhl spielen auch Nicolette Krebitz (»Bandits«), Barbara Auer (»Transit«), Oliver Masucci (»Werk ohne Autor«), Joachim Król (»Tatort«) und Angela Winkler (»Suspiria«) mit.

»Wir erzählen die Vorgeschichte zum Fall der Mauer, aus einer etwas anderen Perspektive«, sagte Produzentin Gabriela Sperl. Es gehe etwa um die Wirtschaft und die Zuspitzung innerhalb des Landes. Thematisiert wird unter anderem die Kommerzielle Koordinierung (KoKo), die Devisen für die DDR erwirtschaften sollte.

Informationen zum ZDF-Projekt