Nächstes Parallel-Podium für Straßer: Dritter in Stockholm

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Linus Straßer
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Linus Straßer fährt in Stockholm auf den dritten Platz. Foto: Gabriele Facciotti Foto: dpa

Ein Jahr nach seinem Sieg ist Linus Straßer beim Parallel-Slalom in Stockholm wieder auf das Podium gefahren. In einem spannenden Wettkampf wurde er Dritter und lässt für Olympia einiges erhoffen. Die Siege in Schweden gingen an zwei Außenseiter.


Stockholm (dpa) - Linus Straßer ist beim City-Event von Stockholm zu Platz drei gerast und hat seine Klasse in K.o.-Duellen einmal mehr unter Beweis gestellt. Der Münchner Skirennfahrer gewann das kleine Finale gegen den Schweizer Luca Aerni, der Sieg ging an dessen Teamkollegen Ramon Zenhäusern.

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Nach seinem Erfolg 2017 und Platz drei am Neujahrstag in Oslo feierte der 25-jährige Straßer das dritte Podium in Serie bei Parallel-Slaloms und lässt den DSV bei Olympia in Pyeongchang auf eine Überraschung im Teamevent hoffen.

Bei den Damen holte sich Nina Haver-Løseth aus Norwegen Platz eins vor Wendy Holdener aus der Schweiz und der Slowakin Petra Vlhova.

Straßer zeigte auf dem Hammarbybacken von Beginn an seine Qualität und setzte sich in den ersten beiden Runden gegen Slalom-Ass Henrik Kristoffersen aus Norwegen (+0,28 Sekunden) und den Schweden Mattias Hargin (+0,13) durch. In einem knappen Halbfinale war er dann eine Zehntelsekunde zu langsam für Zenhäusern.

Im Rennen um Platz drei lag er gegen Kombinations-Weltmeister Aerni nach dem ersten Lauf um eine Hundertstelsekunde zurück, setzte sich aber um 0,08 Sekunden durch. Zenhäusern schlug im Finale den schwedischen Favoriten André Myhrer.

Der Österreicher Marcel Hirscher verpasste den vorzeitigen Gewinn der Slalom-Disziplinwertung. Mit einem Sieg und einem Erstrunden-Aus von Kristoffersen hätte der Gesamtweltcup-Leader die kleine Kristallkugel bereits fix gehabt. Dann aber verlor er gegen Aerni im Viertelfinale.

Neben Straßer waren noch Christina Geiger, Lena Dürr und Marina Wallner am Start, schafften es aber nicht ins Halbfinale. Geiger unterlag im Viertelfinale Holdener. »Wendy ist eine starke Gegnerin, ich bin froh, dass ich die erste Runde weitergekommen bin«, sagte sei. Dürr und Geiger scheiterten gleich zu Beginn. Dürr, die 2013 in Moskau einen City-Event gewonnen hatte, vergab dabei einen Vorsprung gegen Holdener. Wallner hatte gegen Vlhova keine Chance.

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