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Nägel und Netze für den Drachenfels

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Drachenfels
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Mit Beton und Nägeln versuchen Experten, den Fels am Abrutschen zu hindern. Foto: Henning Kaiser/dpa Foto: dpa

Früher einmal soll ein mächtiger Drache auf dem Fels am Fluss Rhein gelebt haben. Er bewachte eine Königstochter. Irgendwann kam der tapfere Sigfried, besiegte den Drachen und brachte die Königstochter zurück nach Hause.


Diese Geschichte ist nur eine Sage. Trotzdem kommen heutzutage viele Menschen zu dem Drachenfels, wo der ungeheure Drache in einer Höhle gehaust haben soll. In letzter Zeit aber ist das nicht mehr so einfach: Denn im Felsen wurden Risse gefunden. Der Fels droht auseinanderzubrechen. Deswegen wurde ein Wanderweg gesperrt.

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Experten stabilisieren den Felsen seit zwei Jahren. Sie nutzen dafür etwa meterlange Nägel. Außerdem spannen sie Netze auf, damit niemand von herabfallenden Steinen getroffen wird. Und sie spritzen Beton an den Fels. Nun hoffen die Experten, den Wanderweg im Sommer wieder freigeben zu können.