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Nager aus Südamerika fühlen sich auch bei uns wohl

Nager aus Südamerika fühlen sich auch bei uns wohl
Nutrias leben in der Nähe von Flüssen. Am Ufer bauen sie ihre Höhlen. Foto: Andreas Arnold Foto: dpa

Sie sehen ein bisschen aus wie Biber. Nutrias haben aber einen langen, dicken Schwanz, vergleichbar mit einem Rattenschwanz. Die Tiere leben an Flüssen. Ursprünglich stammen sie aus Südamerika.


Es gibt sie aber auch bei uns. Das liegt daran, dass Nutrias von Farmen entkamen, auf denen sie wegen ihres Fells gehalten wurden. Manche Nutrias wurden auch ausgesetzt. Die Tiere scheinen sich wohlzufühlen, denn sie vermehren sich. Das findet nicht jeder gut.

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Nutrias brauchen viel Futter. So knabbern sie Pflanzen in Ufernähe ab - auch geschützte Arten wie die Sumpfschwertlilie. Außerdem graben die Tiere im Uferbereich Gänge und Höhlen.

Experten befürchten, dass die Nutrias die Uferbefestigung zu stark untertunneln. Dann könnte der Boden bei starkem Regen das viele Wasser nicht mehr aufnehmen. Das Wasser könnte dann leichter über die Ufer treten - so kann es zu Überschwemmungen kommen.

Experten raten, die zutraulichen Wildtiere nicht zu füttern. Damit es nicht noch mehr werden. Zudem können die Tiere Krankheiten übertragen, wenn sie einen beißen.