Nasser Sommer, weniger Honig

Honigernte
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In Deutschland gibt es immer mehr Imkerinnen und Imker. Foto: Friso Gentsch/dpa Foto: dpa

Der Sommer war in diesem Jahr eher nass und kühl. Für die Bienen hieß das: lieber im Bienenstock bleiben als draußen umherzufliegen, um Nektar zu sammeln.


»Die Bienen sind wenig ausgeflogen und haben die geringen Mengen an eingetragenem Nektar dringend selbst benötigt«, erklärt Torsten Ellmann. Er ist Präsident beim Imkerbund. Imkerinnen und Imker wie er haben wegen des Wetters also weniger Honig ernten können.

Einige Imker ließen die Ernte sogar ganz bleiben und überließen ihren Bienen den Honig. Wenn die Imker aber ernteten, kamen sie dabei pro Bienenvolk auf durchschnittlich 28 Kilogramm Honig. Das waren deutlich weniger als letztes Jahr. Im Durchschnitt heißt, dass manche Völker auch mehr schafften, andere dafür weniger.

Auch wenn es in diesem Jahr nicht so gut lief: Bei uns steigt die Zahl der Imker. Es gibt etwa 160 000 Imkerinnen und Imker. Sie kümmern sich um über eine Million Bienenvölker.