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Neue Steintafel am Kriegerdenkmal in Erlstätt

Grabenstätt. Einen neuen Vorsitzenden braucht die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Erlstätt ab dem kommenden Jahr. Denn Amtsinhaber Karl Felix wird bei den nächsten turnusmäßigen Wahlen nicht mehr antreten. Dies gab er bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Fliegl bekannt.

Wie auf der Jahresversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Erlstätt zu erfahren war, soll auf der linken Seite des Kriegerdenkmals, neben den Namen der Gefallenen der beiden Weltkriege, eine Steintafel mit den Namen der zehn verstorbenen KSK-Vorsitzenden angebracht werden.

Des Weiteren war zu erfahren, dass auf der linken Seite des Kriegerdenkmals, neben den Namen der Gefallenen der beiden Weltkriege, eine Steintafel mit den Namen der zehn verstorbenen KSK-Vorsitzenden angebracht werden soll.

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In ihrer Jahresversammlung blickten die Kameraden auch auf das vergangene Jahr zurück. Schriftführer Herbert Schönhuber nannte die Kriegerwallfahrt nach Maria Eck, die alljährliche Gedenkfeier für die Gefallenen und Vermissten des Chiemgaus auf der Kampenwand, das 100-jährige Gründungsfest der KSK Seebruck und die zehnte und vorerst letzte Radl-Bildersuchfahrt der KSK Erlstätt.

Das von Hans Parzinger und Matthias Klauser ausgerichtete Kameradschaftsschießen mit der SKK Grabenstätt wurde im vergangenen Jahr auf dem Unterwössener Schießstand ausgetragen. Ausflüge führten unter anderem zum Militärmuseum nach Ingolstadt und für eine Schifffahrt nach Schärding. »Wir haben derzeit einen Mitgliederstand von 134 Personen, vier davon sind noch Kriegsteilnehmer«, betonte Vorsitzender Karl Felix. Für den Volksbund Deutsche Kriegergräberfürsorge habe man an Allerheiligen 574 Euro gesammelt, freute sich Schönhuber. Gemeinsam mit der SKK Grabenstätt sei man damit auf 1552 Euro gekommen.

Felix strich die Verdienste von Helma und Konrad Lutzenberger bei der Pflege des Kriegerdenkmals heraus. Ein Dankeschön gelte auch dem VdK Erlstätt mit seinem Reiseausschuss. Die gemeinsamen Tagesausflüge kämen besonders bei der älteren Generation sehr gut an, freute sich Felix.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der KSK sollte eigentlich Erwin Steiner geehrt werden. Wie es hieß, werde man ihm das Vereinsehrenzeichen in Silber an anderer geeigneter Stelle zukommen lassen.

Kassier Werner Huber konnte von einem erfreulichen Kassenstand berichten. Das Vereinsvermögen habe sich um über 100 Euro vermehrt. Bürgermeister Georg Schützinger lobte das Engagement der KSK und der Erlstätter Dorfgemeinschaft, die so gut funktioniere, »weil alle zusammenhelfen«.

Abschließend gab Felix einen Ausblick auf wichtige Termine, darunter die Gauwallfahrt der Krieger- und Soldatenkameradschaften nach Maria Eck am 16. Juni. mmü