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Im Inzeller Pfarrheim soll ein Außenaufzug eingebaut werden. Dann können die Toiletten im Keller und auch der Pfarrsaal eine halbe Etage höher auch für Rollstuhlfahrer ohne Probleme erreicht werden. (Foto: Wegscheider)

Neuer Aufzug für das Inzeller Pfarrheim

Inzell – Einige bauliche Entscheidungen traf der Inzeller Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Ein wichtiger Punkt war der Bau eines Aufzugs am Inzeller Pfarrheim und auch die Genehmigung eines Freilaufstalls, der für den Antragsteller einen wichtigen Schritt in die Zukunft bedeutet. 


Im Pfarrheim St. Michael in Inzell sind die Toiletten im Keller und der Pfarrsaal eine halbe Etage höher als der Eingang. Das ist für Rollstuhlfahrer nicht immer ganz einfach, auch wenn bereits ein Treppenlift existiert. Nun wurde der Antrag gestellt für die Sanierung und den Anbau eines Außenaufzugs als Plattformlift neben dem Haupteingang. Die Außenabmessungen des Aufzugsschachts betragen 2,5 mal 2,1 Meter mit einer Höhe von etwa vier Metern samt Flachdach. Seitens des Gemeinderats gab es keine Einwände gegen den Bau eines Aufzugs vom Keller bis in den Pfarrsaal, denn die Notwendigkeit einer solchen Hilfe für viele Leute ist unbestritten. Ein weiterer Bauantrag war der Neubau eines Freilaufstalls mit Kompostliegefläche in Inzell, Wald. Der Antragsteller plant hier für den neuen Stall eine Größe von 26,70 mal 40,38 Meter, die Firsthöhe ist auf 10,46 Meter festgelegt.

Der geplante Stall befindet sich in der Nähe des landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäudes. Das Gremium sah keinerlei Bedenken gegen den Bau des Freilaufstalls.

Im Zuge der neuen Unterkunft für die Kühe beabsichtigt der Antragsteller auch den Anbau, Umbau und eine Nutzungsänderung beim bestehenden Stallgebäude. Ein Schlachtraum soll gebaut werden. Der erdgeschoßige Anbau hat die Abmessungen von 7,20 mal 4,20 Meter. Auch zu diesem Antrag gab es vom Gremium keine Einwände.

Behandelt wurden auch ein Antrag zum An- und Umbau des Erdgeschoßes zu einer abgeschlossenen Wohnung sowie den Anbau eines Fahrradschuppens mit Mülltonnenstellplatz an der Sulzbacher Straße. Für den Umbau des Erdgeschosses bleiben die Außenmaße unverändert. Der eingeschoßigen Fahrradschuppen soll 6,0 mal 6,0 Meter groß werden. Von der Gemeinde gab es noch den Hinweis, dass die Trinkwasserversorgung bisher über Privatgrundstücke verläuft. Es ist geplant, die Trinkwasserleitung im Zuge des Ausbaus der Sulzbacher Straße in die öffentliche Straße zu verlegen. Einstimmig war auch hier der Gemeinderat für das Vorhaben.

Bürgermeister Hans Egger gab bekannt, dass beim Badepark die Abbrucharbeiten begonnen haben. Das Gebäude wird innen entkernt. Der Zeitplan steht und derzeit laufe alles fristgerecht ab. Annette Schneider erkundigte sich nach dem Stand bei der Sanitas Klinik. Egger erläuterte, dass er regelmäßig mit den Betreibern in Kontakt stehe. »Sie werden den Umbau selbst in die Hand nehmen und deshalb konnten unter anderem auch keine Ukraineflüchtlinge aufgenommen werden«.

hw