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Neuer: «Mitbekommen, dass ich Higuain wehgetan habe»

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Elfmeterwürdig
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Manuel Neuer (oben) erwischte bei einer Abwehraktion Gonzalo Higuain mit voller Wucht. Foto: Srdjan Suki Foto: dpa

München (dpa) - Nationaltorhüter Manuel Neuer hat sich erstmals zu seiner Kollision im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft mit Argentiniens Gonzalo Higuain geäußert.


«Natürlich habe ich ihn gesehen», sagte Neuer in einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung». «Für mich war wichtig, dass ich als Erster an den Ball komme und die Situation klären kann - und so war's ja dann auch. Aber ich habe auch mitbekommen, dass ich Higuain dabei wehgetan habe. Was ich nicht wollte.» Bei der Aktion stürmte Neuer aus dem Tor und traf den Stürmer mit voller Wucht. Nicht nur Ex-Schiedsrichter Hellmut Krug sah in der Aktion einen Elfmeter für Argentinien.

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Der Torhüter des FC Bayern München, der die Nationalmannschaft in den vergangenen beiden Partien als Kapitän aufs Spielfeld führte, findet es in Ordnung, dass er bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres Real Madrids Cristiano Ronaldo unterlag. «Klar. Ich bin ja ein fairer Sportsmann. Ich habe Cristiano Ronaldo auch gern gratuliert, das war alles okay», sagte er.