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Neues Rathaus Ende September fertig

Bergen. Bis Ende September soll das neue Rathaus fertig sein. Über den aktuellen Sachstand berichtete Michael Perla vom Ingenieur-Büro Haumann & Fuchs in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. 85 Prozent der Gewerke sind vergeben, 70 Prozent bereits ausgeführt. Gegenwärtig liefen Heizungs- und Elektroinstallation, Estrich- und Außenputzarbeiten.

Danach kommen noch Bodenbeläge, Türen, Schlösser, Malerarbeiten, der Sonnenschutz und die Außenanlagen. Im Hinblick auf das Budget gehe man von einer Überschreitung von 1,7 Prozent aus. Nach dem Umzug in den Neubau soll das alte Rathaus abgerissen werden.

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Ingenieur Christian Sextl stellte dem Gemeinderat zwei Varianten als Entwässerungskonzept für das neue Baugebiet »Dorfbreiten« vor. Sextl empfahl dem Gremium die Erstellung eines Regenrückhaltebeckens. Die andere Variante in Form eines direkten Abflusses in einen Entwässerungskanal hält er wegen der starken Belastung für den Kanal für nicht empfehlenswert. Der Gemeinderat nahm die Ausführungen zur Kenntnis, favorisierte aber das Regenrückhaltebecken.

Sextl ging bei der Sitzung auch auf die Bebauungsplanänderung »Enthal-Bernhaupten« ein. Die dortigen sechs Bauparzellen haben eine Hanglage. Nach Meinung des Ingenieurs sollte bei jedem der sechs Häuser das Dachgeschoß ausbaufähig sein. Daher sprach er sich für eine Dachneigung von 18 bis 26 Grad und für eine seitliche Wandhöhe von 6,70 Metern aus.

Zustimmung gab es für die Bauvoranfrage der Firma Zenz zur Errichtung eines Anbaus an das bestehende Gebäude im Gewerbegebiet »Am Anger«. Das gemeindliche Einvernehmen erhielt auch der Änderungsantrag zur Errichtung einer Lärmschutzvorrichtung beim Gut Klaus. Der Lärmschutz hat danach eine Länge von 58 Metern. OH