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Neureuther bricht Riesenslalom-Training ab

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Slalom-Ass
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Felix Neureuther bei seiner Ankunft in Sotschi: Akkreditierung und Halskrause. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa

Krasnaja Poljana (dpa) - Alpindirektor Wolfgang Maier hat kaum noch Hoffnungen auf einen Start von Felix Neureuther im olympischen Riesenslalom.


»Das Thema Riesenslalom ist aus meiner jetzigen Sicht, wie es sich heute darstellt, sehr unwahrscheinlich«, sagte Maier der Nachrichtenagentur dpa. »Das Thema Slalom wird sich von Tag auf Tag weisen.« Neureuther hatte am Freitag einen Autounfall, erlitt dabei unter anderem ein Schleudertrauma und einen gezerrten Bandapparat im Halswirbelbereich, prellte sich zudem zwei Rippen.

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Das Training am Montag musste die Medaillenhoffnung abbrechen. »Es ist mir wie aus dem Nichts in den Nacken geschossen. Es war sehr schmerzhaft. Daraufhin habe ich das Training beendet«, wurde Neureuther von einem Sprecher des Deutschen Skiverbands zitiert. Beim Freifahren sei es laut DSV noch ganz gut gegangen. Bei der zweiten Fahrt mit Stangen traten dann die Probleme auf. »Es geht einfach nicht. Die Nackenmuskulatur stabilisiert den Kopf nicht richtig«, sagte Maier.

Für Neureuther stand nach der abgebrochenen Fahrt wieder die medizinische Betreuung im Mittelpunkt. Maier berichtete von einer erneuten Kernspintomographie. »Um auch ja sicher zu gehen, dass auch nichts anderes in den letzten zwei Tagen aufgetreten ist«, sagte er.

Vom Gefühl im Training will der WM-Zweite im Torlauf einen Start beim Riesenslalom am Mittwoch abhängig machen. »Auf Biegen und Brechen und dass man ein Risiko in Kauf nimmt, macht wenig Sinn. Es steht am Samstag der Slalom an und da muss man schon sagen, dass ich im Slalom die größeren Chancen habe«, hatte Neureuther am Vorabend gesagt. »Auf den letzten Drücker - den Fehler werde ich nicht machen. Ich schaue von Tag zu Tag.«

Ob er im Slalom oder vielleicht doch auch im Riesenslalom startet, liegt laut Cheftrainer Karlheinz Waibel und Maier in Neureuthers Hand. »Letztendlich entscheidet er«, sagte der Alpinchef. Gemeldet werden muss das Technik-Ass für den Riesenslalom bis spätestens Dienstagmorgen.

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